Politik trifft Wirtschaft: Michael Kretschmer und Octavian Ursu zu Besuch bei der DSER

Thursday, der 31. July 2014
DSER
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Am Dienstag, den 29.07.2014 besuchten Michael Kretschmer (Mitglied des Deutschen Bundestages, CDU) und Octavian Ursu (Landtagskanditat, CDU) die Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER).
Im Rahmen der Sommertour Politik trifft Wirtschaft informierten sich die beiden Politiker über die Entwicklung und die Zukunftspläne der Unternehmen in der Region und tauschten sich mit Geschäftsführer Johann Horch über die Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau/Görlitz, die finanzielle Bildung der Gesellschaft und den Anlegerschutz im Allgemeinen aus.

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v. li.: Octavian Ursu, Johann Horch, Michael Kretschmer

Der gegenseitige Austausch begann mit einer Unternehmensführung durch den Geschäftsführer Johann Horch. Michael Kretschmer  und Octavian Ursu zollten der Arbeit der 25 köpfigen Mannschaft, die  Softwarelösungen für Banken und Finanzdienstleister entwickelt, höchsten Respekt. Im Anschluss folgte ein Gespräch über die Unternehmensentwicklung und Pläne für die Zukunft. „Wir haben uns von einem kleinen Start-Up-Unternehmen, welches in 2006 gegründet wurde, zu einem innovativen Technologie- und Softwareunternehmen entwickelt und sind mittlerweile sehr etabliert in der Branche. Wir sind stolz die regionale Wirtschaft durch unseren Standort zu fördern“, betont Horch im Gespräch.

Neben der Unternehmensentwicklung stand die Beziehung zwischen Politik und Wirtschaft im Vordergrund. Kretschmer fokussierte die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und den Unternehmen in der Region. Er erkundigte sich, über die Situation, die Ziele und die Wünsche, die die DSER in Bezug auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule hat. „Unsere Softwareentwickler sind größtenteils bereits seit ihrem Studium bei uns tätig“, betont Horch. Als Praktikanten oder Werkstudenten haben sie häufig bereits praktische Erfahrungen bei der DSER gesammelt und kennen die Abläufe und Arbeitsweisen des Unternehmens. Eine Festanstellung nach dem Studium wird dadurch befürwortet und gefördert. Wer bei der DSER arbeiten möchte, sollte sehr gute Noten vorweisen. „Wir machen uns stark für die Region und wollen nur die Besten“, sagt Horch und ist stolz auf sein Unternehmen, seine Mitarbeiter und deren Leistung. Dennoch sollte die Hochschule vielmehr mit den regionalen Unternehmen zusammenarbeiten, ist sich Horch sicher. „Studenten entscheiden sich nicht für oder gegen eine Hochschule aufgrund ihres guten Standortes. Sie wählen die Hochschule wegen ihres Angebotes. Wenn der SAP-Gründer eine Vorlesung hält, ist der Praxisbezug viel mehr gegeben, als wenn reine Professoren lehren. Die hiesige Hochschule sollte die Zusammenarbeit mit den ansässigen Unternehmen noch mehr fördern“, findet Horch.

Ein weiteres Thema war der Anlegerschutz sowie die finanzielle Bildung der Gesellschaft, die der DSER aufgrund ihrer Softwareprodukte ein besonderes Anliegen ist: „Viele Menschen wissen nicht, wie sie ihr Geld richtig anlegen sollen“, stellen Horch und Ursu gemeinsam fest. Die finanzielle Bildung bei Kindern ist für Ursu  ein besonderes Anliegen. „Wir haben letztes Jahr ein Projekt an der Melanchthonschule zum Thema finanzielle Bildung ins Leben gerufen. Die Schule und die Kinder sind begeistert“, berichtet Ursu. Angedacht ist nach dem Gespräch nun eine Zusammenarbeit und Unterstützung dieses Projektes durch die DSER.

Kretschmer, der im Ausschuss für Kultur  und Medien vertreten ist, erwähnt in diesem Zusammenhang die IT-Sicherheit. Wenn Menschen zukünftig nicht mehr in eine Bankfiliale gehen, um sich zu ihrer Geldanlage beraten zu lassen, sondern  digital im Internet Wertpapiere kaufen und verkaufen, sei die Sicherheit für die Anleger die oberste Priorität. Diese sei gewährleistet betont Horch. Die DSER ist ein ISO-zertifiziertes Unternehmen und wurde bereits mehrfach für seine Softwarelösungen prämiert und ausgezeichnet.

Abschließend wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass Politik und Wirtschaft besonders in Sachsen Hand in Hand gehen. Die Region braucht Arbeitsplätze und motivierte Mitarbeiter sowie Unternehmen, die Möglichkeiten bieten, sich beruflich und persönlich zu verwirklichen. „Wir schaffen für die Gesellschaft im Allgemeinen und für Görlitz im Speziellen einen enormen Mehrwert und freuen uns, wenn die Politik dieses anerkennt und fördert“, beschließt Horch das Treffen.

 

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