Handbuch munio.pm

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1) Login

Das Portfoliomanagementsystem munio.pm können Sie in der Regel über einen Browserlink aufrufen. Sofern Ihnen keine andere URL mitgeteilt wurde, benutzen Sie bitte die folgende URL:

https://www.munio.pm/

Sie gelangen auf die Login-Seite. Bitte geben Sie Ihre Kundennummer, Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden.

Ihre Benutzerdaten erhalten Sie entweder von Ihrem internen munio.pm-Administrator oder von der DSER GmbH.

Haben Sie Ihr Passwort vergessen, so können Sie sich über die Funktion „Passwort vergessen“ ein neues Passwort zusenden lassen. Beachten Sie hierfür unsere Passwortrichtlinien.

2) Startseite

Auf der Startseite erhalten Sie einen kurzen Überblick über aktuelle Ereignisse und Alarmmeldungen der in munio.pm verwalteten Depots und Konten.

Hier sehen Sie:

• News
Zeigt die letzten 5 Meldungen der DSER an. Über „Alle News anzeigen“ haben Sie Zugriff auf alle News der DSER.

• Unzugeordnete Kunden
Zeigt alle Kunden an, die ein neues Depot eröffneten und einem Berater zugewiesen werden müssen.

• Top 5 Cash Ab- und Zuflüsse
Zeigt die letzten Konto-Zuflüsse und -Abflüsse der Kunden an.

• Top 5 Verluste
Zeigt die aktuellen Verlustschwellenwarnungen an.

• Top 5 Transaktionen
Zeigt die letzten Wertpapiertransaktionen an, z.B. Käufe und Verkäufe.

• Einzelwertüberwachung
Zeigt die Wertpapiere an, die als Einzelwert überwacht werden.

• Strategiedepotabweichungen
Zeigt Abweichungen in den festgelegten Strategien an.

• Anstehende Geburtstage
Es werden die kommenden Geburtstage Ihrer Kunden angezeigt. Wenn Sie auf das Geschenk-Symbol klicken, wird Ihnen eine Auswahl von Händlern für den Geschenkekauf angeboten.

• Fälligkeiten von Wiedervorlagen
Es werden Ihnen die Fälligkeiten der nächsten fünf Wiederanlagen angezeigt.

• Ablaufende WpHG-Profilierungen
Sie sehen hier die fünf Kunden, bei denen als nächstes die WpHG-Profilierung abläuft. Gehen Sie auf Alle anzeigen um alle Kunden mit dem Ablaufdatum zu sehen.

• Kunden/Depots ohne WpHG-Profilierung
Sie sehen hier fünf Kunden/Depots, die keine WpHG-Profilierung besitzen. Gehen Sie auf Alle anzeigen um alle Kunden/Depots ohne WpHG-Profilierung zu sehen.

• MiFID-Kachel
Hier sehen Sie die Anzahl der nicht zustellbaren WpHG-Kundenbenachrichtigungen, der Kunden ohne E-Mail-Adresse, der Depots mit Wertpapieren, deren Risikoklasse zu hoch ist, der nicht minderjährigen Kunden mit gesetzlichen Vertretern und der Kunden ohne LEI und CONCAT. Bei Klick auf die betreffende Anzahl, gelangen Sie zu Bearbeitungsmasken.

Achtung: Haben Sie einen Werbeblocker aktiviert, werden Ihnen möglicherweise keine Inhalte angezeigt.

Um direkt zur Seite mit den entsprechenden Einträgen zu gelangen, klicken Sie auf die entsprechende Überschrift.

Die Fenster können Sie verschieben und nach Ihren Wünschen anordnen. Dafür in den Überschriftenkopf klicken und die linke Maustaste gedrückt halten.

3) Kunden

In dem Bereich „Kunden“ können Sie die Ihnen zugeordneten Kunden auswählen oder einen neuen Kunden erstellen. Sie können die Stammdaten der Kunden bearbeiten, Abrechnungen erstellen und die Vermögenswerte Ihres Kunden einsehen und bearbeiten. Im Bereich „Profilierung“ erstellen Sie eine WpHG-Profilierung für die Depots des Kunden und in der Dokumentation finden Sie alle Dokumente, die zu Ihrem Kunden erstellt wurden. Im Bereich „Wiedervorlagen“ erstellen Sie Notizen und Wiedervorlagen. Im Bereich „Kundenportal“ sehen Sie, ob der Kunde bereits einen Zugang zum Kundenportal besitzt und welche Dokumente Sie ihm freigegeben haben.

3.1 Einen Kunden auswählen

Unter Auswahl sehen Sie, welche Kunden Ihnen zugeordnet sind. Die Zuordnung erfolgt im Bereich Verwaltung. Sie können gezielt nach einem Kunden suchen.

Die einfache Suche ist standardmäßig eingeblendet. Wenn Sie auf Suche und weitere Optionen klicken, wird die Suchmaske minimiert.

Folgende Suchkriterien sind zulässig:

• Kundennummer
• Vorname
• Nachname

Der Vor- und Nachname können in der Suche verknüpft werden. Auch ist es möglich, mit unvollständigen Daten zu suchen. Geben Sie beispielsweise nur die ersten Buchstaben des Vor- oder Nachnamens ein, werden Ihnen alle Kunden angezeigt, deren Name mit diesen Buchstaben beginnt. Die Groß- und Kleinschreibung spielt in der Suche keine Rolle.

Haben Sie Ihren Kunden gefunden, finden Sie in der Aktionsspalte folgende Bearbeitungsmöglichkeiten:

• Kundendaten
• Abrechnung
• Vermögen
• Profilierungen
• Dokumentation
• Formulare herunterladen
• Postfach munio

• Kunden zusammenführen
• Strategieprozess starten
• Beraterwelt starten
• Kunden archivieren

Zusätzlich stehen Ihnen folgende Aktionen in der linken Navigationsleiste zur Verfügung:

• Auswahl
• Selektions-Center
• Kundendaten
• Abrechnung
• Vermögen
• Profilierungen
• Dokumentation
• Kundenbenachrichtigungen
• Wiedervorlagen
• Postfach munio
• eFonds Portal aufrufen

3.2 Einen Kunden anlegen

Sie haben die Möglichkeit, einen neuen Kunden zu erfassen, indem Sie am oberen Ende des Fensters auf „Neuen Kunden anlegen“ klicken.

Folgende Informationen zum Kunden können Sie hier eingeben:

  • Anrede
  • Vorname
  • Nachname
  • E-Mail
  • Geburtsdatum
    (im Format TT.MM.JJJJ)
  • Nationalität
    Hier können Sie ein Land aus einer Liste auswählen.
  • LEI
    LEI (Legal Entity Identifier) ist ein zwanzigstelliger, alphanumerischer Code, der eine eindeutige Identifikation bei Finanztransaktionen ermöglicht.
  • CONCAT
    Der CONCAT kann von munio.pm automatisch errechnet werden. Dazu müssen Sie Nationalität, Geburtsdatum, Vor- und Nachname eingetragen haben. Die Berechnung des CONCAT ist nur für Personen mit deutscher Nationalität möglich.
  • Kundentyp
    Beim Kundentyp können Sie zwischen folgenden Optionen wählen:

    • Interessent
    • Kunde
    • Bevollmächtigter/Gesetzlicher Vertreter
    • Gemeinschaftskonto
    • VV-Kunde
    • Beteiligungskunde
    • Immobilienkunde
    • Versicherungskunde
  • Kundenkategorie
    Wählen Sie eine Kundenkategorie aus den drei Möglichkeiten „Privatkunde“, „Professioneller Kunde“ oder „Geeignete Gegenpartei“.
  • Kundennummer
    Über den roten Pfeil können Sie sich eine Kundennummer vom System generieren lassen. Die Nummer besteht aus dem aktuellen Datum und einer laufenden Nummer.
  • Kundenherkunft
    Bitte geben Sie auch die Kundenherkunft an. Dieses Feld ist ein Pflichtfeld. Wählen Sie aus den Punkten:

    • Empfehlung eines bestehenden Kunden
    • Bestandskunde durch die Vermittlung anderer Produkte
    • Kundenveranstaltung
    • Mailing
    • Sonstige Kundenherkunft über Freitext eintragen
  • „Ex-ante Kosten“-Schema
    Wählen Sie das Standard-Schema oder Ihr eigenes Schema für ex-ante Kosten aus.
  • Bevormundet
    Geben Sie bitte an, ob der Kunde bevormundet ist. Sollte dies der Fall sein, so muss beispielsweise für den Beratungsprozess ein Vormund im System vorhanden sein. Das Geburtsdatum wird ebenfalls validiert. Ist ein Kunde laut Geburtsdatum minderjährig, benötigt er ebenfalls für den Beratungsprozess einen Vormund.

Benötigen Sie andere oder zusätzliche Eingabefelder, so kontaktieren Sie uns bitte.

Pflichtfelder sind rot umrandet. Dazu gehören die Felder „Nachname“, „Kundennummer“ und „Kundenherkunft“.

3.3 Kunden zusammenführen

Um zwei Kunden zusammenzuführen, klicken Sie auf das entsprechende Action-Symbol.

Wählen Sie über die Suche den Kunden aus, den Sie hinzufügen möchten. Haben Sie Ihren Kunden gefunden, dann klicken Sie auf das Symbol. Die Kunden werden nun zusammengefügt. Das bedeutet, dass alle Depots, Konten, Beteiligungen, Dokumente usw. des einen Kunden, an den anderen übertragen werden.

Achtung: Der Kunde, der übertragen wird, wird gelöscht!

3.4 Kunden ins Archiv verschieben

Kunden können ins Archiv verschoben werden. Kunden aus dem Archiv können jederzeit wiederhergestellt werden.

In der Kundenauswahl haben Sie die Möglichkeit den Kunden über das Mülleimer-Symbol ins Archiv zu verschieben. Die Kunden werden dann in der Übersicht nicht mehr angezeigt.

Um den Kunden wieder in die Übersicht zurückzuholen, gehen Sie in den Bereich „Verwaltung“, „Kundenarchiv“, Kapitel 11.17.

3.5 Selektions-Center

Im Selektions-Center können Sie detaillierter nach Kunden bzw. nach ganzen Kundengruppen suchen. Nachdem Sie eine Suche abgeschlossen haben, können Sie für die gefundenen Kunden einen Batchreport-Job erstellen, Kundendaten als Exceldatei exportieren und Wertpapiere austauschen.

Sie wählen das Selektions-Center über die linke Navigationsleiste aus.

3.5.1 Suche

Die Suche funktioniert so ähnlich, wie die Suche unter dem Punkt „Auswahl“, sie ist allerdings weitaus detaillierter. In der Aktionsspalte finden sich dieselben Icons, wie im Auswahlbereich, hinzugekommen sind die Spalten „Depots“ und „Cashkonten“, in denen Sie alle dem Kunden zugeordneten Depots und Konten sehen.

3.5.2 Batchreport-Job

Batchreport-Jobs sind automatisierte und wiederkehrende Aufgaben, die das System in festgelegten Intervallen für Sie erledigt.

Das Ergebnis eines Batchreport-Jobs ist eine Menge von Performancereports (Informationen über den Performancereport entnehmen Sie bitte unserem Reporting Handbuch). Je nach Einstellung werden für jeden Kunden ein oder mehrere Performancereports erstellt. Alle erstellten Reports werden Ihnen in einem ZIP-Archiv unter dem Menüpunkt „Reporting“, „Reporting Jobs“ (siehe Kapitel 6.2) zur Verfügung gestellt. Dort können Sie Reporting-Jobs auch wieder löschen.

Haben Sie Ihren gewünschten Kunden gefunden, so können Sie für diesen Kunden einen Batchreport-Job einrichten. Werden Ihnen mehrere Kunden angezeigt, so wird der Batchreport-Job für alle angezeigten Kunden eingerichtet.

Durch einen Klick auf „Batchreport-Jobs erstellen“ starten Sie die Eingabe des Reportjobs.

Wählen Sie aus, ob ein einmaliger oder kontinuierlicher Report-Job erstellt werden soll, und bestätigen Sie mit „Weiter“.

Einmaliger Batchreport-Job

Sie können zunächst den Namen des Report-Jobs angeben und in welchem Zeitraum dieser berechnet werden soll. Der Report wird vom ersten Auswertungsdatum bis zu dessen Enddatum berechnet.

Wählen Sie aus, für welche Kombination von Depots und Konten der Job erstellt werden soll:

• Die Gesamtheit der Depots und Cashkonten eines Kunden
Für jeden Kunden wird ein Report erstellt. Dieser Report enthält alle Depots und Konten des entsprechenden Kunden.

• Die Gesamtheit der Depots eines Kunden
Für jeden Kunden wird ein Report erstellt. Dieser Report enthält alle Depots des entsprechenden Kunden. Wenn diese Option ausgewählt ist, werden die Konten des Kunden in die Auswertung nicht einbezogen.

Die Performance-Kennzahlen im Performancereport können entweder zeitgewichtet oder kapitalgewichtet berechnet werden.

Sie können eine erstellte Benchmark wählen oder eine eigene anlegen. Haben Sie dem Kunden bereits eine Benchmark zugewiesen, können Sie diese verwenden.

Wählen Sie aus, ob für den Batch-Lauf ein einheitliches Template verwendet werden soll. Die Reporting-Templates verwalten Sie im Bereich „Verwaltung“, „Reporting Einstellungen“, vgl. Kapitel 11.13. Alternativ können Sie wählen, ob das hinterlegte Template pro Kunde verwendet werden soll.

Legen Sie keine Templates fest, wählen Sie bitte die Inhalte der Performancereports.

Was die einzelnen Punkte bedeuten, entnehmen Sie bitte unserem Reporting-Handbuch. Klicken Sie auf „Speichern“, wird der Reporting-Job angelegt.

Kontinuierlicher Batchreport-Job

Bei einem kontinuierlichen Report-Job haben Sie weitere Einstellungsmöglichkeiten.

Unter dem Punkt Intervall geben die Zeitpunkte an, zu denen zukünftig Performancereports erstellt werden sollen.

Das Startdatum bestimmt den Beginn des Auswertungszeitraums der Performancereports.

• für die letzten ____ Monate
Wenn als Intervall beispielsweise der Anfang jeden Jahres gewählt wurde und 6 Monate eingetragen werden, ist der Auswertungszeitraum vom 01.07. des vorherigen Jahres bis zum 01.01. des aktuellen Jahres.

• zum ____
Hier kann ein genaues Startdatum eingegeben werden.

• zum __.__ des betreffenden Jahres
Hier geben Sie Tag und Monat ein. Gibt man im darüberliegenden Feld ein Datum mit dem aktuellen Jahr an, so gibt es hier keinen Unterschied.

• zum Monatsbeginn
Der erste Tag des kommenden Monats.

Im Tab „Eigenschaften zu den Inhalten“ finden Sie die Reporting-Einstellmöglichkeiten, vgl. einmaliger Batchreport-Job.

3.5.3 Kundendaten als Excel exportieren

Für die Kunden, die über die Suche selektiert wurden, kann ein Excel-Export gestartet werden. Dieser enthält die Stammdaten der Kunden. Das Excel-Sheet kann beispielsweise als Vorlage für einen Serienbrief verwendet werden.

3.5.4 Wertpapiere tauschen

Für die Kunden, die über die Suche selektiert wurden, können Wertpapiere ausgetauscht werden. Suchen Sie hierfür die Kunden, bei denen Sie die Wertpapiere tauschen möchten. Klicken Sie anschließend auf „Wertpapiere austauschen“.

Geben Sie ein, welches Wertpapier gegen welches getauscht werden soll. Klicken Sie auf „Weiter“.

Sie erhalten eine Übersicht über die erzeugten Transaktionen. Das Wertpapier, welches ausgetauscht werden soll, wird komplett verkauft. Für den Wert, der bei diesem Verkauf frei wird, wird das neue Papier in das Depot gekauft. Klicken Sie auf die Stückzahl, so werden die Stücke für die Transaktion verwendet, klicken Sie auf die Summe, so wird die Summe für die Transaktion verwendet.

Möchten Sie nicht alle angezeigten Transaktionen umsetzen, so wählen Sie die, die Sie entfernen möchten, aus und klicken Sie auf „Ausgewählte Transaktionen entfernen“.

Haben Sie alle Transaktionen überprüft, klicken Sie auf „Speichern“.
Es wird eine Transaktionsliste für alle Kunden erzeugt.

Diese können Sie im Bereich „Controlling“, „Blockorder „(siehe Kapitel 5.4) sowohl als PDF-Datei, als auch als Excel-Dokument einsehen. Zudem können Sie diese Transaktionen im Bereich „Controlling“, „Transaktionen“ (siehe Kapitel 5.3) über das virtuelle Orderbuch überwachen. Auch wird für jeden Kunden eine Beratungsdokumentation angelegt. Um diese einzusehen und zu bearbeiten gehen Sie in den Bereich „Beratung“, „Persönliche Empfehlungen“.

3.5.5 Sammelorder durchführen

Möchten Sie keine Wertpapiere austauschen, sondern nur einzelne Wertpapiere über mehrere Kunden kaufen oder verkaufen, dann nutzen Sie die Sammelorder.

Selektieren Sie mit Hilfe der Suchmöglichkeiten die Kunden, für die Sie eine Sammelorder aufgeben möchten. Klicken Sie anschließend auf „Sammelorder durchführen“.

Wählen Sie zunächst die Geschäftsart aus. Zur Auswahl stehen Kauf und Verkauf.

Anschließend geben Sie das Wertpapier an, das Sie kaufen oder verkaufen möchten.

Geben Sie WKN, ISIN oder Name ein, füllt die Autovervollständigung die anderen Felder automatisch aus.

Geben Sie anschließend ein, wie viel Sie kaufen oder verkaufen möchten.

Käufe und Verkäufe können Sie auf Basis von Stücken oder Summen durchführen. Werden Stücke ausgewählt, dann landen diese in der Transaktionsliste, werden Summen ausgewählt, dann landen diese in der Transaktionsliste. Was ausgewählt wurde, sehen Sie an dem entsprechenden Symbol.

Käufe können auch auf Basis der Buying/Sale Power durchgeführt werden. Als Buying/Sale Power wird der aktuelle Saldo des Kontos verwendet. Sie können hier demnach anteilig Wertpapiere kaufen, je nach Kaufkraft des Kunden. Dieser Kauf eignet sich beispielsweise für die Einhaltung von Strategien.

Anschließend geben Sie die letzten Einstellungen an.

Sind bei dem ausgewählten Wertpapier Kosten hinterlegt, so werden diese hier automatisch ausgefüllt. Sie können die Kosten aber noch verändern. Haben Sie bei Ihrem Kunden einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag hinterlegt, so wird dieser bei der Ermittlung der Bruttobeträge einbezogen.

Haben Sie alle Daten eingegeben, klicken Sie auf „Weiter“.

Im zweiten Schritt sehen Sie alle Transaktionen, die erzeugt werden.

Möchten Sie eine Transaktion nicht umsetzen, dann können Sie diese löschen. Links können Sie das Depot auswählen, in das gekauft werden soll, oder aus dem verkauft werden soll. Darunter wählen Sie das entsprechende Abrechnungskonto aus. Kaufen Sie Wertpapiere, erhalten Sie einen Hinweis, wenn der Kaufwert den Saldo des Kontos übersteigt. In diesem Falle können Sie entweder die Stücke oder Summen anpassen oder die Transaktion erzwingen, sodass Sie trotz der Warnung durchgeführt wird.

Sie können eine automatische Korrektur der Transaktion veranlassen. Dann werden die Summen so angepasst, dass keine Hinweise mehr erzeugt werden.

Zudem können die Kosten pro Transaktion angepasst werden.

Haben Sie alle Transaktionen bearbeitet und sind fertig für die Umsetzung, dann klicken Sie auf „Weiter“.

Im dritten Schritt geben Sie eine Begründung für die Sammelorder ein und klicken Sie auf „Weiter“.

Es wird eine Transaktionsliste für alle Kunden erzeugt.

Diese können Sie im Bereich „Controlling“, „Blockorder“ (siehe Kapitel 5.4) sowohl als PDF-Datei, als auch als Excel-Dokument einsehen. Zudem können Sie diese Transaktionen im Bereich „Controlling“, „Transaktionen“ (siehe Kapitel 5.3) über das virtuelle Orderbuch überwachen. Auch wird für jeden Kunden eine Beratungsdokumentation angelegt. Um diese einzusehen und zu bearbeiten gehen Sie in den Bereich „Beratung“, „Persönliche Empfehlungen“.

3.6 Kundendaten

Haben Sie einen Kunden angelegt, gelangen Sie automatisch zu seinen Stammdaten. Bei einem bestehenden Kunden gelangen Sie durch Klicken des Kundendaten-Symbols in der Aktionsspalte zu dessen Stammdaten und können diese bearbeiten. Sie finden den Punkt „Kundendaten“ auch in der linken Navigationsleiste.

Die Kundendatenseite ist unterteilt in die Bereiche:

• Stammdaten
Hier finden Sie allgemeine Daten, die Sie beim Anlegen eingegeben haben, wie Name, Vorname, Kundennummer, Anrede usw. .
Sie können auf dieser Seite die Daten ändern oder ergänzen.
An dieser Stelle können Sie Ihrem bevormundeten Kunden einen Bevollmächtigten zuweisen. Ist ein Kunde minderjährig oder ist er durch den Gesetzgeber als geschäftsunfähig erklärt worden, so benötigt dieser Kunde einen weiteren Kunden, der für ihn als Bevollmächtigter agiert.
Bei entsprechenden Einstellungen spielt der Bevollmächtigte bei der Ausführung einer Beratung und beim Erstellen des Performancereports eine Rolle. Der Bevollmächtigte beeinflusst z.B. die maximale Risikoklasse bei einer Optimierung im Rahmen einer Anlageberatung mit dem Beratungsprozess munio.
Sie haben auch die Möglichkeit, mehrere Bevollmächtige hinzuzufügen und wieder zu entfernen.

• Kontaktdaten
Hier werden Telefonnummern, E-Mail, Fax und Adressen vermerkt. Durch Klicken auf das „+“-Zeichen können weitere Adressen hinzugefügt werden; eine Adresse kann ebenfalls als Standard definiert werden, die wird dann als Adresse in allen Formularen verwendet.

Hinweis:
Für die Nutzung des Kundenpostfachs muss mindestens eine E-Mail-Adresse für den Kunden hinterlegt sein.

• Bankverbindung
Hier finden Sie die Bankverbindung des Kunden, durch Klicken auf das „+“-Zeichen können weitere Bankverbindungen hinzugefügt werden.

• Steuerinformationen
In diesem Bereich werden die Steueridentifikationsnummer, Steuernummer, das Finanzamt und die Steuernummer im Ausland angegeben.

• Ausweis
Hinterlegen Sie hier Daten zu einem Dokument, mit dem der Kunde sich ausweist, z.B. Personalausweis.

• Anlagerichtlinien

Im Bereich „Anlagerichtlinien“ können Sie neben den Anlagerichtlinien selbst, auch die Zielmarktkriterien für Ihren Kunden festlegen.

Im Abschnitt „Anlagerichtlinien“ haben Sie folgende Eingabemöglichkeiten:

  • Maximaler Verlust in %
    Geben Sie hier ein, wie hoch der Wertverlust des Kundendepots in Prozent maximal sein darf.
  • Zielrendite in %
    Geben Sie hier die gewünschte Zielrendite in Prozent ein.
  • Benchmark
    Unter Benchmark können Sie eine der vorhandenen Benchmarks auswählen oder eine neue erstellen (Kapitel 11.7, Seite 130). Zudem können Sie einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag für Ihren Kunden festlegen.
  • Beratungsintervall in Monaten
  • Reportingintervall
    Gültigkeitsdauer einer WPHG-Profilierung in Monaten
  • Anlagehorizont
    Wählen Sie als Anlagehorizont eine der drei Standard-Möglichkeiten „kurzfristig“, „mittelfristig“ und „langfristig“. Sollten Sie ein anderes Schema wünschen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Der Anlagehorizont ist ein Zielmarktkriterium.
  • Kostenrabatt

Im Abschnitt „Zielmarktkriterien“ haben Sie folgende Eingabemöglichkeiten:

  • Kenntnisse und Erfahrungen
    Wählen Sie unter diesem Kriterium aus den Möglichkeiten „Basiskenntnisse“, „Erweiterte Kenntnisse“, „Umfangreiche Kenntnisse“ und „Spezielle Kenntnisse“. Die Kenntnisse folgen einer Hierarchie, höher gestufte Kenntnisse schließen die niedrigeren Kenntnisse ein. Basiskenntnisse sind dabei am niedrigsten, spezielle Kenntnisse am höchsten eingestuft.
  • Anlageziele
    Hier stehen Ihnen die Optionen „Spezifische Altersvorsorge“, „Vermögensbildung/Vermögensoptimierung“, „Überproportionale Teilnahme an Kursveränderungen“ und „Absicherung/Hedging“ zur Verfügung. Wähle Sie eines der Anlageziele passend zu Ihrem Kunden.
  • Spezielle Anforderungen
    Es stehen Ihnen „Ethische Anlage“, „Islamkonforme Anlage“, „Nachhaltigkeit (Green Investment)“ und „Keine Speziellen Anforderungen“ zur Auswahl. Sie können hier eine oder mehrere Optionen auswählen.
  • Verlusttragfähigkeit
    Wählen Sie zwischen „Keine bzw. geringe Verluste“, „Verluste bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals“ und „Verluste auch über das eingesetzte Kapital hinaus“.
  • Vertriebswege
    Es stehen Ihnen die Vertriebswege „Anlageberatung“, „Beratungsfreies Geschäft“ und „Reines Ausführungsgeschäft“ zur Verfügung.

Die Zielmarktkriterien sind keine Pflichteingaben, der Kunde muss aber laut MifiD II die Möglichkeit haben, diese anzugeben.

Hinweis:

Durch die Angabe von Zielmarktkriterien werden die Wertpapiere in einer Beratung in munio nach diesen Kriterien gefiltert. Laut diesen Angaben als ungeeignet eingestufte Wertpapiere können zunächst nicht zum Zielportfolio hinzugefügt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Handbuch zur neuen Beraterwelt.

  • Strategiedepots
    Möchten Sie das komplette Kundenvermögen, einschließlich Konten, hinsichtlich einer Strategie überwachen, so stellen Sie diese hier ein. Haben Sie eine Strategie zugewiesen, startet die Überwachung automatisch. Wie Sie eine Strategie anlegen können, erfahren Sie in Kapitel 11.7.
    Die Ergebnisse finden Sie im Bereich Monitoring, Strategien, Ansicht nach Kunden.
  • Strategiemodule
    In diesem Reiter können Sie Strategiemodule anlegen. Klicken Sie dazu zunächst auf das Plus-Symbol und befüllen Sie anschließend die angezeigte Maske. Klicken Sie danach auf Speichern. Das neue Modul erscheint in der Liste.

Mit den eingegebenen Werten passiert in diesem Schritt noch nichts. Führen Sie eine Beratung (Kapitel 8) durch, werden die von Ihnen eingegebenen Daten automatisch an das Beratungsprogramm munio übertragen.

3.7 Abrechnung

Sie können den Punkt „Abrechnung“ für einen Kunden in der Aktionsspalte auswählen. Sie finden ihn aber auch in der linken Navigationsleiste.

Unter dem Punkt „Abrechnung“ können Sie neue Abrechnungskonfigurationen erstellen, bearbeiten, aktivieren und deaktivieren.

Um eine neue Abrechnungskonfiguration zu erstellen, geben Sie den Namen der neuen Abrechnung ein und klicken Sie auf das Plus-Symbol.
Danach wird die eben benannte Abrechnung als Reiter neben der Standardkonfiguration angezeigt. Klicken Sie auf den Reiter der neuen Abrechnung und befüllen Sie die Felder mit validen Daten. Klicken Sie anschließend auf „Abrechnungseinstellungen speichern“.
Danach wird Ihnen für die neue Abrechnung die Meldung „Die Abrechnungskonfiguration ist nicht aktiviert.“ angezeigt. Um die Abrechnung zu aktivieren, klicken Sie auf den Button „Jetzt aktivieren“.

Um eine Abrechnungskonfiguration zu deaktivieren, klicken Sie auf „Jetzt deaktivieren“.

Sollte der Kunde gekündigt haben, können Sie die Abrechnung auch sofort erstellen. Klicken Sie dazu auf den Button „Kunde hat gekündigt (Abrechnung sofort erstellen)“.

Anstatt eine neue Konfiguration anzulegen, haben Sie auch die Möglichkeit, über den Button „Konfiguration von einem anderen Kunden übernehmen“ eine bestehende Konfiguration zu nutzen.

Mehr zum Thema Abrechnung lesen Sie in Kapitel 7 und im betreffenden „Handbuch Abrechnungen„.

3.8 Vermögen

Unter dem Punkt „Vermögen“ sehen Sie eine Übersicht der Depots, Konten, Beteiligungen, Versicherungen, Immobilien, Verbindlichkeiten und Optionsgeschäfte, die Ihrem Kunden zugeordnet sind. Sie finden den Punkt „Vermögen“ in der Aktionsspalte eines Kunden oder in der linken Navigationsleiste.

Diese Vermögensübersicht hat ein neues Design erhalten. Unter „Weitere Funktionen“ können Sie zum vorherigen Design wechseln oder sich die Hilfe anzeigen lassen.

Über den Button „Hinzufügen“ können Sie alle vorher genannten Inhalte neu anlegen und so zu der Übersicht hinzufügen.

Zudem haben Sie die Möglichkeit über die Buttons „Transaktionen exportieren“ und „Bestandsübersicht erstellen“, Dokumente zu dem betreffenden Vermögen abzurufen.

In der Vermögensübersicht sehen Sie die Reiter „Vermögenszusammensetzung“ und „Vermögensverlauf“. Details dazu finden Sie in Kapitel 3.8.1.

Darunter befindet sich die Übersicht über „Depots & Cashkonten“. Hier werden Ihnen alle Depots und Konten angezeigt, die mit dem Kunden verknüpft sind. Sie können die Anzeige zusätzlich mit bestimmten Filtern anpassen.
Sie können vorhandene Depots und Konten löschen, einsehen oder bearbeiten. Sie können nur ein manuell angelegtes Depot bzw. Konto bearbeiten. Auch können Sie ein neues Depot und ein neues Konto für Ihren Kunden erfassen und Transaktionen und Bestände bzw. Saldi eingeben.

Weiter unten befindet sich zudem eine Übersicht, wie viele neue Depots und neue Konten von Fremdbanken im Kundenpostfach vorhanden sind.

Zudem befindet sich dort eine Übersicht über Beteiligungen, Versicherungen, Immobilien, Verbindlichkeiten und Optionsgeschäfte im Detail. Sind für diese Kategorien bereits Werte angelegt, können diese auch hier bearbeitet oder gelöscht werden.

Am Ende der Seite befindet sich ein Feld „Allgemeine Einstellungen“. Hier können Sie Einstellungen für das Batch-Reporting vornehmen. Sie können festlegen, ob das Vermögen des Kunden in der Batch-Verarbeitung berücksichtigt werden soll und eine Vorlage dafür auswählen.

3.8.1 Vermögenszusammensetzung und Vermögensverlauf

In der Vermögenszusammensetzung sehen Sie, wie das Vermögen Ihres Kunden verteilt ist. Klicken Sie hier auf die einzelnen Inhalte des Vermögens, wird eine detaillierte Ansicht angezeigt und die Grafik passt sich an die Auswahl an. Sie sehen außerdem grafisch dargestellt den Anteil der ausgewählten Kategorie an dem Gesamtvermögen.

Im Vermögensverlauf sehen Sie, wie sich die Depots seit dem ersten Bestand oder der ersten Transaktion verhalten haben. Hier sehen Sie das Vermögen also im zeitlichen Verlauf. Sie können auch einzelne Zeitabschnitte genauer betrachten.

Über den Schieberegler unterhalb des Graphen können Sie den Betrachtungszeitraum einschränken.

3.8.2 Depots zusammenführen

Besitzt Ihr Kunde mehrere Depots, so können Sie diese über das entsprechende Symbol zusammenführen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie einen Interessenten angelegt, beraten und als Kunden gewonnen haben. Wird das Kundendepot nun automatisch importiert, so können Sie die Dokumente des Interessenten zu dem Kunden übertragen.

Klicken Sie auf das Depot, welches erhalten bleiben soll. Ein Dropdown öffnet sich. Wählen Sie den Menüpunkt „Depots zusammenführen“ aus. Es öffnet sich daraufhin ein neues Fenster, in dem Sie das Quelldepot wählen können.

Wählen Sie anschließend das Quelldepot aus.

Die Dokumente des Quelldepots werden dem Zieldepot hinzugefügt und anschließend wird das Quelldepot gelöscht. Klicken Sie auf „Weiter“.

Die Depots werden nun zusammengefügt.

Achtung: Depotbestände und Transaktionen werden nicht übertragen. Überprüfen Sie noch einmal die Einstellungen.

Achtung: Gelöschte Depots können nicht wiederhergestellt werden!

3.8.3 Ein neues Depot erstellen

Klicken Sie auf den Button „Hinzufügen“. Ein Dropdown öffnet sich. Wählen Sie hier den Punkt „Depot“ aus. Die Maske „Neues Depot erstellen“ wird angezeigt. Hier geben Sie die Depotnummer und die Depotbank an. Für einen Kunden kann es keine zwei Depots mit gleicher Depotnummer und gleicher Depotbank geben.

Als Beziehungstyp stehen Ihnen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

• Inhaber
• Bevollmächtigter
• Gesetzlicher Vertreter
• Vormund

 

Geben Sie weiterhin das Datum der Betreuungsübernahme im Format TT.MM.JJJJ ein.

Ihnen ist es außerdem möglich, direkt ein Referenzkonto für das Depot anzulegen. Klicken Sie bei der betreffenden Frage dafür einfach auf den Button „Ja“.

Sie können zudem ein „Ex-ante Kosten“-Schema festlegen und eine erneute Überprüfung anfordern.

Klicken Sie anschließend auf „Speichern“, so gelangen Sie zur Übersicht aller Depots. Das neu angelegte Depot befindet sich nun in der Übersicht.

Für Depots stehen Ihnen folgende Aktionen zur Verfügung:

• Reporting
• Alle Kunden-Depot-Beziehungen anzeigen 

• Depots zusammenführen, siehe Kapitel 3.8.2 
• Depot bearbeiten
• Allokationsneutralen Handel durchführen

• Depotbeziehung löschen

Sie besitzen unter Umständen nicht das Recht, das Depot zu bearbeiten.

Wie Sie Bestände, Transaktionen und Kickbacks erfassen, erfahren Sie im nächsten Kapitel.

3.8.4 Alle Kunden-Depot-Beziehungen anzeigen

Klicken Sie auf diesen Menüpunkt, können Sie sich die Beziehungen anzeigen lassen, die das Depot zu Kunden besitzt.

Der aktuell ausgewählte Kunde ist gelb hinterlegt. Der Farbstreifen unterhalb des Kunden zeigt an, welchen Status die WpHG-Profilierung hat:

• Rot: noch keine WpHG-Profilierung
• Gelb: WpHG-Profilierung ist abgelaufen
• Grün: WpHG-Profilierung erstellt und aktuell

Wurde noch keine Risikoprofilierung erstellt, klicken Sie auf „Risikoprofilierung erstellen“.

Sie haben die Möglichkeit, eine neue Risikoprofilierung zu erstellen oder diese auf Grundlage eines bereits profilierten Depotmitinhabers zu erstellen.

Bei einem bereits profilierten Depotmitinhaber können Sie die Risikoprofilierung anpassen.

Möchten Sie eine weitere Person dem Depot zuordnen, klicken Sie auf „Eine weitere Person dem Depot zuordnen“.

Über die Suchmaske können Sie den gewünschten Kunden suchen und dem Depot zuordnen oder Sie legen über den Button „Neuen Kunden anlegen“ einen neuen Kunden an.

Wählen Sie den Beziehungstyp aus und klicken Sie auf das Icon „Depotbeziehung hinzufügen“. Dem Kunden wurde nun das Depot hinzugefügt und er wird in der vorherigen Übersicht mit seinem Profilierungsstatus angezeigt.

3.8.5 Depot bearbeiten

In diesem Dialog können Sie die Depotnummer, die Depotbank, die Beziehung zum ausgewählten Kunden, das Datum der Betreuungsübernahme, das Konto, das „Ex-ante-Kosten“-Schema und die erneute Überprüfung anpassen.

Reiter „Bestand“

Der Depotbestand zeigt die Wertpapierbestände im Depot des Kunden an. Sie haben die Möglichkeit, die Depotbestände historisiert zu erfassen.

Sie haben im Reiter „Bestand“ die Möglichkeit, eine neue Bestandslieferung, einen Massenimport oder eine neue Sammelorder zu erstellen. Um eine neue Bestandslieferung zu erfassen, klicken Sie auf Neue Bestandslieferung hinzufügen. Wählen Sie das Datum der Bestandslieferung und klicken Sie auf Speichern.

Im gleichen Reiter können Sie bereits bestehende Bestandspositionen anpassen. Dafür stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Kursverlauf anzeigen
  • Wertpapier zur Einzelwertüberwachung hinzufügen
  • Bearbeiten
  • Sammelorder mit Kauf durchführen
  • Sammelorder mit Verkauf durchführen
  • Löschen
  • Von Beratung ausschließen

Außerdem ist es Ihnen möglich, jede Position als kreditfinanziertes Wertpapier zu markieren.

Zudem bieten sich die Möglichkeiten, das Lieferungsdatum anzupassen, die Bestandslieferung zu löschen oder eine neue Bestandsposition zu erfassen.

Der aktuellste Wertpapierbestand des Depots wird bei einer munio-Beratung als Kundenportfolio in die Beratungsprozesse übertragen.

Massenimport

Bei einem Massenimport können Sie eine komplette Bestandslieferung auf einmal erfassen. So müssen Sie nicht jedes Wertpapier einzeln eingeben.

Diese Eingabemöglichkeit eignet sich, wenn Sie viele Daten z.B. schon in Excel vorliegen haben. Die benötigten Eingaben sind die gleichen wie bei der Eingabemöglichkeit für einzelne Einträge.

Geben Sie auch hier zunächst ein Datum für die Bestandslieferung an. Geben Sie kein Datum an, so wird das aktuelle Datum für den Import verwendet.

Um die Daten hinzuzufügen klicken Sie auf „Massenimport“.

1. Schritt:

Im Eingabefenster sehen Sie ein Beispiel, wie die Daten importiert werden können. Fahren Sie mit der Maus über das Eingabefeld, so können Sie entweder die Vorlage herunterladen, oder die Daten hineinkopieren.

Klicken Sie in das Fenster und kopieren Sie den Inhalt eines Tabellenverarbeitungsprogramms (z.B. Microsoft Excel) in das Textfeld. Jeder Eingabewert muss durch einen Tabulator getrennt werden. Wenn man Einträge aus einer Excel-Tabelle kopiert und einfügt, werden die Tabulatoren automatisch gesetzt. Wurden mehrere Tabulatoren hintereinander eingefügt, werden diese zu einem Tabulator zusammengefasst.

Zudem ist ein Informationsprodukt zu modellierten Wertpapieren für Sie hinterlegt.

2. Schritt:

Hier geben Sie die Spaltenbelegung an. Es wird bereits eine automatische Zuweisung vorgenommen. Sollten Sie feststellen, dass diese nicht korrekt ist, so können Sie manuell beheben.

Sind alle Datenfelder korrekt zugewiesen worden, können Sie die Eingabe durch Klick auf den Button Importieren abschließen.

Konnten einige Wertpapiere in unserem System nicht gefunden werden, folgt ein weiteres Fenster, in dem Sie darüber informiert werden. In diesem Fall melden Sie sich bitte bei unserem Support.

Reiter „Transaktionen“

Erfassen Sie bitte stets den aktuellen Depotbestand. Die entsprechenden Transaktionen erfassen Sie bitte unter dem Reiter „Transaktionen“.

Hier können Sie Transaktionen/Erträge auswählen, Massenimports und neue Transaktionen/Erträge erfassen.

Bestehende Transaktionen/Erträge können angepasst werden. Es stehen folgende Optionen dafür zur Verfügung:

  • Kursverlauf anzeigen
  • Wertpapier zur Einzelwertüberwachung hinzufügen
  • Bearbeiten
  • Löschen
  • Kontotransaktion verknüpfen

Außerdem ist es Ihnen möglich, jede Transaktion als kreditfinanziertes Wertpapier zu markieren.

Erfassen Sie bitte lückenlos alle Transaktionen. Erfassen Sie bitte auch Transaktionen von Wertpapieren, die nicht mehr im Bestand sind.

Erstellen Sie einen Performancereport, so erfolgt eine synthetische Buchung, sollte der letzte Bestand von den Transaktionen abweichen, sodass Transaktionen und Bestände einander entsprechen. Dabei ist der Bestand der Richtwert.

Die Transaktionen sind die Voraussetzung für die Erstellung eines Performancereports.

Im Bereich Kosten geben Sie alle Kosten an, die bei dieser Transaktion angefallen sind.

Nur wenn die Kosten erfasst sind, können diese im Performancereport berücksichtigt werden.

Im Bereich Steuern geben Sie alle Steuern an, die bei dieser Transaktion angefallen sind.

Nur wenn die Steuern erfasst sind, können diese im Performancereport berücksichtigt werden.

Durch Klicken auf Speichern wird der Datensatz erfasst. Möchten Sie einen weiteren Datensatz erfassen, dann klicken Sie noch einmal auf Neue Transaktion hinzufügen.

Massenimport

Der Massenimport für Transaktionen funktioniert analog zum Massenimport für Bestände (siehe oben).

Zunächst erscheint das Eingabefenster, dies ist Schritt 1. Hier können Sie Ihre Daten hineinkopieren, am besten geht das aus Excel heraus. Bestätigen Sie mit Weiter. Sie gelangen zum Schritt 2 des Massenimports. Hier legen Sie die Spaltenbelegung fest. Es können alle Daten hochgeladen werden, die auch manuell eingetragen werden können. Anschließend können Sie durch einen Klick auf Importieren den Import abschließen.

Im Dialogfenster finden Sie eine Beispieldatei, aus der Sie entnehmen können, welche Daten hochgeladen werden können.

Reiter „Wertpapieranalyse“

Im Reiter „Wertpapieranalyse“ können Sie die Wertpapiere des Depots betrachten. Sie erhalten einen Überblick über aktuelle Kennzahlen Ihrer Wertpapiere. Für jedes Wertpapier sehen Sie hier die WKN, ISIN, den Namen, den aktuellen Depotwert, den Depotwert zum Vortag, die Entwicklung in €, die Entwicklung in % und G&V in EUR. In der Aktionsspalte können Sie sich zudem über das betreffende Icon den Kursverlauf anzeigen lassen.

Reiter „Kreditfinanzierte Wertpapiere“

In diesem Dialog können Sie eine Auflistung der Wertpapiere sehen, die als kreditfinanziert markiert wurden. Zudem haben Sie die Möglichkeit, über den Button „Kreditfinanziertes Wertpapier hinzufügen“ ein Wertpapier zu dieser Liste hinzuzufügen.

Der aktuellste Wertpapierbestand des Depots wird bei einer munio-Beratung als Kundenportfolio in die Beratungsprozesse übertragen.

3.8.6 Allokationsneutralen Handel durchführen

Um einen allokationsneutralen Handel durchzuführen, klicken Sie zunächst auf das gewünschte Depot des Kunden. Ein Dropdown öffnet sich. Wählen Sie dort den Menüpunkt „Allokationsneutralen Handel durchführen“ und eine Eingabemaske öffnet sich.

Geben Sie die gewünschten Daten zur Liquidität und dem Betrag ein.

Danach können Sie aus folgenden Möglichkeiten wählen:

  • Weiter mit Dokumentation Geeignetheitserklärung (Als Wertpapierberater gelangen Sie hier direkt zur Geeignetheitserklärung)
  • Weiter mit Blockorder (Als Vermögensverwalter gelangen Sie hier direkt zur Orderliste)
3.8.7 Depotbeziehung löschen

Um eine Depotbeziehung zu löschen, klicken Sie bitte zunächst auf das gewünschte Depot. Ein Dropdown öffnet sich. Wählen Sie hier den Punkt „Depotbeziehung löschen“.
Es wird Ihnen die Nachfrage angezeigt, ob Sie die Beziehung zwischen Kunden und Depot wirklich löschen möchten. Bestätigen Sie diese Frage mit „Ja“. Danach wird das Depot für den gewählte Kunden nicht mehr angezeigt, weil sie nicht mehr in Beziehung zueinander stehen.

Achtung:

Sollte der Kunde die einzige Beziehung zum Depot darstellen, wird das Depot unwiderruflich gelöscht, nachdem der Dialog mit „Ja“ beantwortet wurde.

3.8.8 Gefahrenzonen

Mit den Gefahrenzonen zeigen wir, dass sich ein Wertpapier aktuell in einer fallenden Phase befindet. Befindet sich ein Wertpapier in der Gefahrenzone, sollten Sie es beobachten, um ggf. rechtzeitig zu handeln und den Kunden vor weiteren Verlusten zu schützen.

Die Gefahrenzonen werden rein aus mathematischen Kennzahlen gebildet. Es sind keine vertriebsgesteuerten Signale.

Wir berechnen für das Wertpapier die Volatilität in einem festgelegten Zeitraum und dazu den Maximum Drawdown. Weiterführende Informationen zu den Kennzahlen entnehmen Sie bitte unserem Handbuch zu den Risikokennzahlen.

Die Zeiträume werden pro Wertpapier individuell gestaltet, sodass die Signale die größte Aussagekraft erreichen. In der Regel wird mit 250 Tagen gerechnet.

Übersteigt der Maximum Drawdown die Volatilität, dann befindet sich das Wertpapier in einer Gefahrenzone.

Befindet sich ein Wertpapier des Kundenvermögens in der Gefahrenzone, dann sehen Sie das anhand des Feuer-Symbols.

Um zu sehen, welches Wertpapier sich in der Gefahrenzone befindet, gehen Sie auf Depot bearbeiten oder Depot anzeigen und dort in den Reiter Bestand. Dort sehen Sie dann die Wertpapiere die aktuell in der Gefahrenzone sind. Diese sind ebenfalls mit einem Flammen-Symbol gekennzeichnet.

Über das Chart-Symbol können Sie sich den Wertpapierchart mit Gefahrenzonen anzeigen lassen.

Auf dieser Basis können Sie nun überprüfen, ob bei dem Wertpapier Handlungsbedarf besteht.

Rot eingefärbte Bereiche sind die Gefahrenzonen.

Die Zonen sind keine Handelssignale und fordern nicht zum Verkauf auf. Es soll ein Hinweis sein, dass das Wertpapier in nächster Zeit genauer beobachtet werden soll, um große Verluste zu vermeiden.

3.8.9 Ein neues Konto erstellen, ein vorhandenes Konto bearbeiten


Allgemein

Um ein Konto für Ihren Kunden zu erfassen, klicken Sie auf „Hinzufügen“ und dann auf „Konto“. Möchten Sie ein bereits angelegtes Konto bearbeiten, klicken Sie auf das Bearbeiten-Symbol. In beiden Fällen erscheint folgende Kontomaske.

Füllen Sie alle Felder vollständig aus. Felder, die mit einem * gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder.

Bei Kontotyp haben Sie die Wahl zwischen:

• Kontokorrent
• Termingeld
• Sparkonten
• Liquidität
• Geschäftsguthaben

Saldo

Erfassen Sie im Bereich Saldo lückenlos alle Saldi. Sind nicht alle Saldi bekannt, erfassen Sie auf jeden Fall den aktuellen Saldo.

Klicken Sie hierfür auf „Saldo hinzufügen“.

Wählen Sie ein Datum aus und erfassen Sie den Saldo in Kontowährung. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“

Saldi können Sie ebenfalls per Massenimport erfassen. Klicken Sie hierfür auf Massenimport. Der Massenimport im Konto funktioniert analog zum Massenimport im Depot.

Im 1. Schritt kopieren Sie die Daten aus einer Excelliste. Benötigt werden Datum und Saldo in Kontowährung.

Im zweiten Schritt weisen Sie die Felder zu. Haben Sie alles zugewiesen, klicken Sie auf „Importieren“.

Die Saldi werden so in das Konto übertragen. Haben Sie alle Daten vollständig erfasst, klicken Sie auf „Speichern“.

Umsätze

Erfassen Sie lückenlos alle Transaktionen des Kontos.

Klicken Sie hierfür auf „Umsatz hinzufügen“.

Alle Felder, die mit einem * gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder. Haben Sie alle Felder ausgefüllt, klicken Sie auf Speichern.

Möchten Sie eine vorhandene Transaktion bearbeiten, klicken Sie auf das Bearbeiten-Symbol.

Massenimport

Im 1. Schritt kopieren Sie die Daten aus einer Excelliste. Mindestanforderungen für Transaktionen sind Geschäftsart, Buchungstag, Valutatag und Nettobetrag. Zusätzlich können alle Felder per Massenimport erfasst werden, die Sie auch in der Transaktion erfassen können.

Im Schritt 2 weisen Sie die Felder zu. Haben Sie alles zugewiesen, klicken Sie auf Importieren. Die Transaktionen werden anschließend ins Konto übertragen.

Um mehrere Transaktionen auf einmal zu bearbeiten, wählen Sie diese in der ersten Spalte aus und klicken Sie auf x ausgewählte Transaktionen. Sie erhalten eine Übersicht über die ausgewählten Transaktionen.

Über das rote „X“ können Sie die Transaktionen aus der Auswahl entfernen. Klicken Sie auf „Weiter zu Eigenschaften ändern…“.

Hier haben Sie die Möglichkeit den Buchungstyp der Transaktionen und den Buchungstext zu ändern. Geben Sie beim Buchungstext an, ob der vorhandene Buchungstext beibehalten oder gelöscht werden soll. Klicken Sie auf „Speichern“, um die Änderungen zu speichern.

Basiszins

Im Bereich Basiszins können Sie Zinssätze für das Konto angeben.

Klicken Sie auf „Basiszins hinzufügen“, um einen neuen Basiszins einzugeben. Geben Sie den Basiszins und das Datum ein, zu dem der Basiszins gültig war. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“.

Um einen Basiszins zu ändern, klicken Sie auf das Bearbeiten-Symbol. Um einen Basiszins zu löschen, klicken Sie auf das rote „X“.

3.8.10 Beteiligungsfonds hinzufügen

Besitzt Ihr Kunde Beteiligungsfonds, so können diese angelegt werden. Klicken Sie dafür auf „Hinzufügen“ und dann auf „Beteiligungsfonds“.

Geben Sie die Vermittlungsplattform und die Kundennummer an. Anschließend können Sie den Fonds bearbeiten. Scrollen Sie dazu hinunter in die Übersicht. Klicken Sie auf die Beteiligung, die Sie bearbeiten wollen. Ein Dropdown öffnet sich. Klicken Sie auf „Bearbeiten“. Das Fenster „Details anzeigen“ öffnet sich.

Geben Sie die Tranchen ein, zu denen Ihr Kunde die Beteiligung erworben hat. Klicken Sie hierfür auf „Tranche hinzufügen“.
Geben Sie den Beteiligungsnamen an. Die Beteiligungen werden im Bereich Verwaltung, Geschlossene Fonds verwaltet, mehr Informationen im Kapitel 11.9.

Wurde die entsprechende Beteiligung noch nicht angelegt, so können Sie diese über Neu erstellen erfassen.

Alle Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden. Die Zeichnungssumme in EUR kann über den Taschenrechner automatisch berechnet werden. Klicken Sie auf Speichern, wird der Datensatz übernommen.

Für diese Tranche können Sie nun

• Bearbeiten
• Rückerstattungen bearbeiten
• Vermittlerprovisionen bearbeiten
• Löschen

Außerdem können Sie hier den Haken für das Reporting der Tranchen setzen.

3.8.11 Versicherungen

Besitzt ihr Kunde Versicherungen, so können Sie diese hier erfassen. Klicken Sie hierfür auf „Hinzufügen“ und dann auf „Versicherung“.

Geben Sie im Bereich „Stammdaten/Tarifdaten“ die Daten der Versicherung vollständig ein.

Geben Sie im Bereich „Rückkaufwerte/Ablaufleistung“ die Werte Rückkaufwert, garantierte Ablaufleistung und mögliche Ablaufleistung zu einem Datum ein. Sie können die Daten entweder einzeln erfassen oder per Massenimport. Um die Daten einzeln zu erfassen, klicken Sie auf „Neuen Rückkaufwert/Ablaufleistung“ erfassen.

Geben Sie alle Daten vollständig an und klicken Sie auf „Speichern“.

Der Massenimport funktioniert analog zum Massenimport bei Depots. Klicken Sie auf „Massenimport“, um mehrere Werte gleichzeitig zu erfassen.

Kopieren Sie die Daten, wie im Beispiel angegeben, aus einer Exceltabelle und fügen Sie diese hier ein. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

Weisen Sie im zweiten Schritt die entsprechenden Spalten zu und klicken Sie auf „Importieren“. Die Daten werden dann in die Versicherung eingefügt.

Der aktuellste Rückkaufwert wird als Wert der Versicherung angenommen.

Versicherungen werden in den Performancereport übernommen.

3.8.12 Immobilien

Besitzt ihr Kunde Immobilien, so können Sie diese hier erfassen. Klicken Sie hierfür auf „Hinzufügen“ und anschließend auf „Immobilien“.

Geben Sie im Bereich „Stammdaten“ die Daten der Immobilie vollständig ein.

Geben Sie im Bereich „Marktwert“ die Marktwerte der Immobilie zu einem Datum ein. Sie können die Daten entweder einzeln erfassen oder per Massenimport. Um die Daten einzeln zu erfassen, klicken Sie auf „Marktwert hinzufügen“.

Geben Sie Datum und Marktwert an und klicken Sie auf „Speichern“. Der Massenimport funktioniert analog zum Massenimport bei Depots. Klicken Sie auf „Massenimport“ um mehrere Werte gleichzeitig zu erfassen.

Kopieren Sie die Daten, wie im Beispiel angegeben, aus einer Exceltabelle und fügen Sie diese hier ein. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

Weisen Sie im zweiten Schritt die entsprechenden Spalten zu und klicken Sie auf „Importieren“. Die Daten werden dann in die Immobilie eingefügt. Der aktuellste Marktwert wird als Wert der Immobilie angenommen.

Geben Sie im Bereich „Mieten/Aufwendungen“ die Bruttojahresmieten und die jährlichen Aufwendungen der Immobilie zu einem Datum ein. Sie können die Daten entweder einzeln erfassen oder per Massenimport. Um die Daten einzeln zu erfassen, klicken Sie auf „Miete/Aufwendung hinzufügen“.

Geben Sie Datum, Bruttojahresmieten und Aufwendungen an und klicken Sie auf „Speichern“. Der Massenimport funktioniert analog zum Massenimport bei Depots. Klicken Sie auf „Massenimport“ um mehrere Werte gleichzeitig zu erfassen.

Kopieren Sie die Daten, wie im Beispiel angegeben, aus einer Exceltabelle und fügen Sie diese hier ein. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

Weisen Sie im zweiten Schritt die entsprechenden Spalten zu und klicken Sie auf „Importieren“. Die Daten werden dann in die Immobilie eingefügt. Immobilien werden in den Performancereport übernommen.

3.8.13 Verbindlichkeiten

Besitzt ihr Kunde Verbindlichkeiten, so können Sie diese hier erfassen. Klicken Sie hierfür auf „Hinzufügen“ und anschließend auf „Verbindlichkeiten“.

Geben Sie in der Maske die Stammdaten, Vertragsdaten, Sonstige Angaben und die Darlehensprolongation ein und klicken Sie auf „Speichern“, um die Verbindlichkeit hinzuzufügen.

3.8.14 Optionsgeschäfte

Besitzt ihr Kunde Optionsgeschäfte, so können Sie diese hier erfassen. Klicken Sie hierfür auf „Hinzufügen“ und anschließend auf „Optionsgeschäfte“.

Geben Sie in der Maske die Art der Option, Geschäftsart, WKN, Fälligkeit und die Brutto-Gesamtprämie in EUR ein. Sie können auch den aktuellen Wert in EUR hinterlegen.

3.8.15 Bestandsübersicht

Sind alle Depots und Konten erfasst oder importiert, so können Sie einen Bestandsreport erstellen. In diesem erhalten Sie eine Übersicht über die Vermögenswerte des Kunden, welche Sie auch Ihrem Kunden aushändigen können.

Klicken Sie hierfür auf „Bestandsübersicht erstellen“. Ein Fenster öffnet sich, in dem Ihnen mitgeteilt wird, dass das Dokument nun zum Download bereitsteht. Darunter klicken Sie bitte auf den Button „Download und zurück zur Übersicht“. Es öffnet sich ein PDF-Dokument mit der Vermögensübersicht Ihres Kunden.

3.9 Profilierung

Den Punkt „Profilierungen“ finden Sie in der Aktionsspalte eines Kunden oder in der linken Navigationsleiste.

Unter dem Punkt „Profilierungen“ sehen Sie alle Depots, die Ihrem Kunden zugeordnet wurden und ob bereits eine Profilierung erfolgte. Der Profilierungsprozess erfolgt erst, wenn Sie ein Depot zu Ihrem Kunden erfasst haben.

Ihnen wird dabei eine Liste angezeigt, in der die Depotnummer, Depotbank, der Kunde, Kundennummer, das Erstellungsdatum und die Informationen zur Profilierung eingetragen sind.

In der Aktionsspalte haben Sie für noch nicht vorhandene Profilierungen die Auswahlmöglichkeiten:

  • Risikoprofilierung von einem anderen Depot übernehmen
  • Erstellen einer neuen Risikoprofilierung

Für bereits vorhandene Profilierungen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, sich die letzte Risikoprofilierung anzusehen.

 

Mit Profilierung ist die Einordnung in eine Anlagestrategie und einen Anlagehorizont nach § 31 Absatz 4 und 5 Wertpapierhandelsgesetzes gemeint. Profilierungen werden pro Depot vorgenommen, da es sein kann, dass ein Kunde zwei Depots mit unterschiedlichen Anlagestrategien und unterschiedlichem Anlagehorizont besitzt. Alle rot umrandeten Felder sind Pflichtfelder. Bitte füllen Sie diese vollständig aus.

Besitzt Ihr Kunde mehrere Depots mit gleicher Anlagestrategie und gleichem Anlagehorizont, so können Sie einmal eine Profilierung für ein beliebiges Depot des Kunden durchführen und diese anschließend den anderen Depots zuweisen. Klicken Sie hierfür auf Icon „Risikoprofilierung von einem anderen Depot übernehmen“.

Sie sehen alle Profilierungen, die Sie für den Kunden ausgefüllt haben. Möchten Sie eine Profilierung zuweisen, wählen Sie diese in der Aktionsspalte aus und klicken anschließend auf „Weiter“. Der WpHG-Bogen wird für das Depot erneut angezeigt. Kontrollieren Sie die Angaben und klicken Sie anschließen auf „Speichern“. Die Profilierung wurde übernommen und wird nun in der Liste angezeigt.

Sie haben ebenfalls die Möglichkeit, bei einem Minderjährigen die Risikoprofilierung des Bevollmächtigten zu übernehmen.

Hierfür ist es nötig, bei dem minderjährigen Kunden im Bereich Stammdaten den Bevollmächtigten zu hinterlegen.

Das betreffende Depot muss bei dem Minderjährigen und bei dem Vormund hinterlegt sein. Als Depotbeziehung ist beim Vormund „Bevollmächtigter“ zu wählen. Wird nun beim Bevollmächtigten eine Risikoprofilierung für das Minderjährigen-Depot durchgeführt, so kann diese für den Minderjährigen übernommen werden.

Klicken Sie auf das Buch-Symbol zur Anzeige des WpHG-Bogens im PDF-Format. Klicken Sie auf die Hand um eine Unterschrift für das Dokument im Kundenportal anzufordern, vgl. Kapitel 3.13.

Es können nur Kunden mit einer gültigen WpHG-Profilierung beraten werden.

3.10 Dokumentation

Unter dem Punkt „Dokumentation“ finden Sie alle erzeugten und hochgeladenen Dokumente, die bei dem jeweiligen Kunden entstanden sind. Die Dokumentation ist untergliedert in „Systemdokumente“ und „Benutzerdefinierte Dokumente“.

Sie finden den Punkt „Dokumentation“ in der Aktionsspalte eines Kunden oder in der linken Navigationsleiste.

Systemdokumente sind alle Dokumente, die vom System generiert wurden. Diese umfassen:

• Ereignisse, bspw. aus Verlustschwellenüberwachungen
• Profilierungen
• Beratungen
• Reporting
• Wiedervorlagen

Benutzerdefinierte Dokumente sind Dokumente, die manuell erstellt, bearbeitet oder hochgeladen wurden. Diese umfassen:

• Verträge
• Protokolle
• Notizen
• Beteiligungsunterlagen
• Wertpapierabrechnungen

Um ein Dokument hochzuladen, klicken Sie auf Neue Dokumente hochladen.

Wählen Sie die Datei aus Ihrem Dateisystem aus und legen Sie den Dateitypen fest. Folgende Dateitypen stehen Ihnen zur Auswahl:

• Verträge
• Protokolle
• Notizen
• Beteiligungsunterlagen
• Wertpapierabrechnungen

Möchten Sie mehrere Dateien auf einmal hochladen, klicken Sie auf „Weitere Datei hochladen“ und füllen die entsprechenden Felder aus. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“, werden die Dokumente hochgeladen und entsprechend des Dokumententyps in die Übersicht einsortiert.

Finden Sie zu einem Dokument das Symbol eines Kunden mit Dokument, so können Sie dieses Dokument für Ihren Kunden freigeben. Klicken Sie auf das Symbol, so wird dem Kunden das Dokument auf seiner munio Kundenportal-App zur Verfügung gestellt. Besitzt der Kunde noch keine Zugangsdaten für das Kundenportal, so können Sie einen Benutzernamen festlegen und Ihrem Kunden einen Zugang einrichten. Voraussetzung hierfür ist, dass beim Kunden eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist.

Finden Sie das Symbol einer Unterschrift bei einem Dokument, so können Sie eine Unterschrift für das Dokument über die App anfordern.

Haben Sie die Freigabe gesendet, so erkennen Sie das an diesem Symbol eines Kunden mit rotem Punkt. Klicken Sie auf dieses Symbol, dann wird die Freigabe entfernt. Sie sehen alle freigebenden Dokumente im Bereich Kunden, Kundenportal, vgl. Kapitel 3.13.

Bei manuell hochgeladenen Dokumenten finden Sie in der Aktionsspalte ein rotes „X“. Die erlaubt Ihnen, doppelt oder falsch hochbeladene Dokumente in den Papierkorb zu verschieben. Nur ein Bankadministrator kann das Dokument wiederherstellen.

3.11 Kundenbenachrichtigungen

Über den Punkt „Kundenbenachrichtigungen“ in der Navigationsleiste gelangen Sie zu einer Übersicht der Kundenbenachrichtigungen. Hier werden die Benachrichtigungen dokumentiert, die der Kunde erhalten hat.

Sollte der Kunde einen Endkundenportal-Zugang besitzen, werden die Dokumente per E-Mail-versandt und zusätzlich dort eingestellt.

In dieser Übersicht kann nach den Typen „WpHG“, „Einzelwertüberwachung“, „Depot Monitoring“ und „Batchreport“ gefiltert werden.

3.12 Wiedervorlagen

Auf der Seite „Wiedervorlagen“ erhalten Sie eine Übersicht über alle bisher angelegten Wiederanlagen. Wiedervorlagen agieren wie Erinnerungen oder Notizen. Treffen Sie beispielsweise eine Terminvereinbarung mit Ihrem Kunden, können Sie diese als Wiedervorlage anlegen und Sie werden systemseitig an den Termin erinnert. Um eine Wiedervorlage zu erstellen, klicken Sie auf „Neu erstellen“.

Tragen Sie zunächst den Namen Ihres Kunden ein. Die Eingabe ist verbunden mit einer automatischen Suche.

Füllen Sie eine Fälligkeit aus, so fungiert die Wiederanlage als Termin und Sie werden auf der Startseite an die Wiedervorlage erinnert. Lassen Sie die Fälligkeit leer, so fungiert die Wiederanlage als Notiz. Sie erhalten keine Erinnerungen an die Wiedervorlage.

Wiedervorlagen können ebenfalls als erledigt markiert werden. So erhalten Sie eine Übersicht, welche Aufgaben noch offen sind und welche Sie bereits erledigt haben. Sie können jede Wiedervorlage einzeln als erledigt markieren, klicken Sie hierfür bitte auf das Haken-Symbol. Möchten Sie mehrere Wiedervorlagen als erledigt markieren, wählen Sie diese über das Anhaken des Kästchens aus und klicken anschließend auf „Als `erledigt´ markieren“.

Alle Wiedervorlagen können jederzeit bearbeitet oder gelöscht werden.

3.13 Postfach munio

Klicken Sie auf das Icon „Postfach munio“, gelangen Sie zu einer Übersicht.

Dort verwalten Sie die Zugangsdaten des Kunden zum Kundenportal. Zudem sehen Sie, welche Dokumente Sie freigegeben haben und welche Vermögenswerte Ihr Kunde einsehen kann.

Um Ihrem Kunden einen Zugang zu erstellen, klicken Sie auf Kundenportal Zugang erstellen.

Geben Sie einen Benutzernamen ein oder klicken Sie auf das Blitz-Symbol, um einen Benutzernamen vom System generieren zu lassen. Klicken Sie anschließend auf Speichern, um Ihrem Kunden die Zugangsdaten zu senden. Die Zugangsdaten werden automatisch an die in den Kundendaten hinterlegte E-Mailadresse geschickt. Ist keine E-Mailadresse hinterlegt, können Sie keinen Zugang anlegen.

Nachdem Zugangsdaten angelegt wurden, sehen Sie eine Übersicht des freigegebenen Vermögens und der freigegebenen Dokumente.

Zudem können Sie den Zugang wieder sperren oder neue Zugangsdaten zusenden.

Auf die Freigabe der Depots, Konten und Beteiligungen haben Sie keinen Einfluss. Dem Kunden werden immer alle Vermögenswerte freigegeben.

Die Freigabe für die Dokumente können Sie jederzeit wieder entfernen. Gehen Sie hierfür in den Bereich Dokumentation und entfernen Sie Freigabe, vgl. Kapitel 3.10.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Handbuch Postfach munio.

3.14 Formulare herunterladen

Über das Icon „Formulare herunterladen“ gelangen Sie in das Formularcenter. Im Formularcenter finden Sie Dokumente, die bankseitig für Sie hinterlegt werden. Dies können beispielsweise Depoteröffnungsformulare oder der WpHG-Bogen sein.

3.15 Strategieprozess starten

Über das Icon „Strategieprozess starten“ in der Aktionsspalte eines Kunden, können Sie den Strategieprozess beginnen.

Ordnen Sie dem Depot Ihres Kunden eine Strategie zu, so können Sie über das entsprechende Symbol eine Beratung auf Basis der zugeordneten Strategie durchführen.

Wie Sie eine Strategie anlegen, lesen Sie bitte in Kapitel 11.7 nach.

Informationen über den Beratungsprozess entnehmen Sie bitte dem Handbuch Strategiedepotprozess.

3.16 Beraterwelt starten

Über das Icon „Beraterwelt starten“ in der Aktionsspalte, haben Sie die Möglichkeit eine Beratung in der neuen Beraterwelt von munio zu beginnen.

Sie können zwischen Optimierung, Einzelproduktprozess und Musterdepotprozess wählen. Die Besonderheit ist die Auswertung mit einer Gegenüberstellung von Bestands- und Zieldepot des Kunden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Handbuch Beraterwelt.

3.17 Kunden ohne hinterlegte E-Mail

Über den Button „Kunden ohne hinterlegte E-Mail“ können Sie eine Excel-Datei mit allen Kunden ohne hinterlegte E-Mail herunterladen, anschließend die E-Mail-Adressen in die Datei eintragen und die Datei wieder Importieren.

So werden die E-Mail-Adressen in munio übertragen.

Klicken Sie dazu zunächst auf „Kunden ohne hinterlegte E-Mail“, dann auch „Exportieren“ und auf „Download und zurück zur Übersicht“.
Tragen Sie in die heruntergeladene Datei die E-Mail-Adressen ein.
Klicken Sie wieder auf „Kunden ohne hinterlegte E-Mail“ und anschließend auf „Importieren“. Wählen Sie die bearbeitete Datei aus und laden Sie diese hoch.

3.18 Kunden ohne Postfach

Über den Button „Kunden ohne Postfach“ gelangen Sie in die Übersicht der Kunden, welche kein Postfach besitzen.

Sie können bestimmte Kunden suchen, mehrere Kunden auswählen und einen oder mehrere Kunden für das Postfach freigeben. Außerdem können alle gefundenen Kunden ohne Postfach auf einmal freigegeben werden.

4) Monitoring

Im Bereich „Monitoring“ finden Sie alle bereits angelegten Überwachungen, zudem haben Sie die Möglichkeit, neue Überwachungen hinzuzufügen.

4.1 Einstellungen

Prüfen Sie zunächst die Einstellungen. Hier geben Sie ein, an welche E-Mailadressen die Warnmails gesendet werden sollen. Tragen Sie hier keine Kundenadressen ein! Wenn Sie möchten, dass Ihr Kunde ebenfalls automatisch über das Erreichen der Verlust- oder Informationsschwelle informiert wird, geben Sie dies bitte in der konkreten Überwachung für das Kundendepot an.

Sie haben die Möglichkeit zu wählen, ob Kundendaten in die Warnmails eingefügt werden sollen oder nicht. Sollen Kundendaten mitgeschickt werden, enthalten die Warnmails den Kundennamen. Ansonsten erhalten Sie eine standardisierte E-Mail.

Sie haben außerdem die Möglichkeit, hier eine automatische MiFID-II-Überwachung für Neukunden zu aktivieren oder zu deaktivieren. Die MiFID-II-Überwachung ist standardmäßig aktiviert, da diese die gesetzlich geforderte Verlustschwelle von 10 Prozent enthält.

4.2 Verlustschwellenüberwachung

Bei der Verlustschwellenüberwachung haben Sie die Möglichkeit, das komplette Kundenvermögen zu überwachen. Das Kundenvermögen umfasst Depots und Konten.

Um ein neue Verlustschwellenüberwachung hinzuzufügen, klicken Sie auf den Button „Neue Überwachung hinzufügen“. Treffen Sie danach eine Depotauswahl und legen Sie die Überwachungsparameter fest, bevor Sie die Überwachung speichern.

Möchten Sie eine MiFID-II-Überwachung erstellen, klicken Sie auf den Button „MiFID II Überwachung erstellen“. Eine MiFID-II-Überwachung hat eine gesetzlich geforderte, feste Verlustschwelle von 10 Prozent.

Für Neukunden ist standardmäßig die MiFID-Überwachung eingestellt. (siehe Kapitel 4.1)

4.2.1 Neue Überwachung hinzufügen

Um ein Depot zu überwachen, klicken Sie auf „Neue Überwachung hinzufügen“.

Im ersten Schritt wählen Sie die Vermögenswerte des Kunden aus, die überwacht werden sollen. Sie können jede Depot-/Konto-Kombination überwachen, auch die reine Depotüberwachung ist möglich. Es ist nicht möglich, nur Konten zu überwachen. Durch einen Klick auf das Plus-Symbol fügen Sie das Depot der Überwachung hinzu. Haben Sie alle Vermögenswerte ausgewählt, die Sie überwachen möchten, klicken Sie auf den Reiter „Überwachungsparameter“.

Hier stellen Sie die Parameter der Überwachung ein.

• Verlustschwelle
Die Verlustschwelle gibt an, wie viel Ihr Kunde bereit ist, an Vermögen maximal zu verlieren. Hier tragen Sie das Kundenrisiko ein. Sie werden informiert, wenn die Verlustschwelle erreicht oder unterschritten wurde. Die Verlustschwelle kann sowohl in Euro als auch in Prozent angegeben werden.

• Informationsschwelle
Die Informationsschwelle ist in der Regel kleiner als die Verlustschwelle. So können Sie rechtzeitig reagieren, bevor der Kunde zu viel Geld verliert.
Beispiel: Der Kunde ist bereit, 15% seines Vermögens zu verlieren, dann können Sie sich schon bei 10% Verlust informieren lassen und bei Bedarf rechtzeitig gegensteuern.

• Reset
Bei einem Reset beginnt die Berechnung der Verlust- und Informationsschwellen von vorn. Folgende Intervalle sind für Reset einstellbar: Kein, Monat, Quartal, Halbjahr, Kalenderjahr, Zeitjahr.

• Zielrendite
Das ist die Rendite, die der Kunde vorgibt. Bei Erreichen des Renditeziels wird eine Meldung generiert.

• Fälligkeit
Das ist die Fälligkeit des Wertpapieres oder der nächste Beratungstermin im Sinne einer Wiedervorlage.

• allgemeine Einstellungen
Hier finden Sie weitere Einstellungen, wie „Start der Überwachung“, „Hauptkunde“ oder „Zusätzliche Benachrichtigungs-E-Mail-Adressen.

• statisch/dynamisch
Bei Verlust- und Informationsschwellen wird zwischen statisch und dynamisch unterschieden.
Die statische Verlustschwelle wird zum Start der Überwachung berechnet und dann nicht mehr verändert. Erreicht das Kundenvermögen diesen statischen Wert, wird eine Warn-Mail generiert.
Die dynamische Verlustschwelle wird immer berechnet, wenn das überwachte Vermögen des Kunden steigt. So wird garantiert, dass der Kunde von seinem maximalen Vermögen nur den gewünschten Betrag im Risiko hat.

Achtung: Liegt Ihr Kundenvermögen vor dem Reset unterhalb der Verlustschwelle, so wird dennoch am Tag des Resets die Verlustschwelle neu gesetzt und es werden keine Warn-Mails mehr generiert.

4.2.2 Verlustschwellenmeldungen

Fallen die überwachten Depots und Konten unter die festgelegte Informations- oder Verlustschwelle, dann werden Sie per E-Mail darüber informiert.

Zudem sehen Sie im Bereich Verlustschwellenüberwachung, wenn neue Meldungen erfolgt sind. Die Zeile wird rot markiert und in Spalte „Neu“ sehen Sie, wie viele Meldungen bisher erfolgten. Um die Meldungen abzuhaken, wählen Sie diese aus und klicken Sie auf „Ausgewählte als ‚Erledigt‘ markieren“.

Optional können Sie eine Begründung hinterlegen. Haben Sie eine Meldung als „Erledigt“ markiert, erfolgt automatisch ein Reset aller Verlustschwellen.

4.3 Beratungsüberwachung

Die Beratungsüberwachung funktioniert analog zur Verlustschwellenüberwachung. In der Beratungsüberwachung werden jedoch nicht juristische Depots überwacht, sondern die individuellen Beratungsergebnisse. Im Gegensatz zur Verlustschwellenüberwachung geht die Beratungsüberwachung von einem buy-and-hold Ansatz aus, d.h. Verkäufe und Käufe, die nach Beginn der Überwachung stattfinden, werden nicht beachtet.

Auch erfolgt kein Reset, wenn eine Meldung als „Erledigt“ markiert wird.

4.4 Cash

Die Cash-Überwachung dient dazu, Transaktionsflüsse zu überwachen und zu dokumentieren.

Findet auf dem Konto eine Veränderung statt, so wird der Kapitalfluss hier gezeigt. Um bestimmte Kapitalbewegungen zu finden, steht Ihnen eine Suchmöglichkeit zur Verfügung. Haben Sie einen Kapitalfluss überprüft, wählen Sie diesen aus und klicken am Ende der Seite auf „Ausgewählte als ‚Erledigt‘ markieren“. Diese Transaktionen werden Ihnen dann nicht mehr in dieser Übersicht angezeigt.

Um Transaktionen in eine Excel-Datei zu exportieren, selektieren Sie in der Suchfunktion die Transaktionen. Alle von der Suchfunktion zurückgegebenen Transaktionen werden in die Excel-Datei exportiert. Um die Transaktionen zu exportieren klicken Sie auf „Excelexport“. Folgende Daten werden exportiert:

Berater, Empfänger Name, Empfänger Konto, Empfänger BLZ, Betrag, Kontonummer, Depotbank, Kundennummer, Kundename, Firma, Buchungsdatum, Valutadatum, Depotbanktransaktionstyp, Buchungstext

Achtung: Transaktionen können nicht wieder in diese Übersicht geladen werden, wenn sie einmal als erledigt markiert wurden.

4.5 Transaktionen

Die Transaktions-Überwachung dient dazu, Depotbewegungen zu überwachen und zu dokumentieren.

Findet im Depot eine Veränderung statt, so wird die Transaktion hier gezeigt. Um bestimmte Depotbewegungen zu finden, steht Ihnen eine Suchmöglichkeit zur Verfügung. Haben Sie eine Transaktion überprüft, wählen Sie diese aus und klicken am Ende der Seite auf „Ausgewählte als ‚Erledigt‘ markieren“. Diese Transaktionen werden Ihnen dann nicht mehr in dieser Übersicht angezeigt.

Um Transaktionen in eine Excel-Datei zu exportieren, selektieren Sie in der Suchfunktion die Transaktionen vor. Alle von der Suchfunktion zurückgegebenen Transaktionen werden in die Excel-Datei exportiert. Um die Transaktionen zu exportieren klicken Sie auf „Excelexport“. Folgende Daten werden exportiert:

Berater, Kundennummer, Kundenname, Firma, Depotnummer, Depotbank, WKN/ISIN/Name, Stücke, Typ, Gattung / Assetklasse, Bezeichnung, Summe, Kurs, Börsenplatz, Datum (Order und Valuta), Kurs, Risikoklasse

Achtung: Transaktionen können nicht wieder in diese Übersicht geladen werden, wenn sie einmal als erledigt markiert wurden.

4.6 Einzelwertüberwachung

In der Einzelwertüberwachung werden einzelne Wertpapiere auf Erreichen bestimmter Marken hin überwacht. Diese Marken sind sowohl statische Ober- und Untergrenzen in Wertpapierwährung, aber auch dynamische Limits und die Fälligkeit.

Sie haben die Möglichkeit innerhalb der angelegten Einzelwertüberwachungen nach WKN, Kundenname, Depotnummer oder nach dem Berater, der die Überwachung angelegt hat, zu selektieren.

Um eine Einzelwertüberwachung anzulegen, klicken Sie auf „Neu erstellen“.

Geben Sie keinen Kunden an, so gilt die Überwachung allgemein für dieses Wertpapier. Geben Sie einen Kunden an, so können Sie pro Kunde eigene Überwachungsparameter definieren.

Geben Sie die Kursober- und Kursuntergrenze in Wertpapierwährung an. Alternativ kann eine dynamische Grenze definiert werden.

Sollte mindestens einer der eingestellten Parameter erreicht werden, so erhalten Sie unter der Überschrift „Neue Events“ die entsprechenden Meldungen. Um Details zu den Meldungen zu sehen, klicken Sie auf die Anzahl der Events. Wenn Sie die Meldung zur Kenntnis genommen haben, klicken Sie das Auswahlhäkchen an und bestätigen unten mit „Als ‚Erledigt‘ markieren“. Es wird kein Reset erzeugt, wenn Meldungen als „Erledigt“ markiert werden.

Gab es Probleme bei der Berechnung der Überwachung, dann sehen Sie diese, indem Sie auf das Ausrufezeichen im Dreieck klicken.

Um eine Einzelwertüberwachung zu bearbeiten, klicken Sie auf das Bearbeiten-Symbol.

Mit einem Klick auf die Lupe erhalten Sie die Liste aller Kunden, die dieses Wertpapier im Bestand haben. Hierfür werden Sie in den Bereich „Kunden“, „Selektionscenter“ weitergeleitet.

Klicken Sie auf das Ketten-Symbol, werden Ihnen alle Beratungsüberwachungen angezeigt, die dieses Wertpapier enthalten.

Durch einen Klick auf das rote „X“, wird die Überwachung gelöscht.

Klicken Sie auf das Chart-Symbol, wird Ihnen der Chart der Überwachung angezeigt.

Durch Klick auf die Legende können einzelne Graphen ab- und zugeschaltet werden. Über den Schieberegler unterhalb der Graphen, können Sie den Betrachtungszeitraum einstellen.

4.7 Strategien

Im Bereich der Strategieüberwachung überwachen Sie Abweichungen der angelegten Strategien.

Wenn Sie eine Strategie überwachen wollen, dann legen Sie zuerst unter Verwaltung eine Strategie an, vgl. Kapitel 11.7.
Dann weisen Sie dem Kunden oder einzelnen Depots des Kunden die Strategie zu, vgl. Kapitel 3.15.

Nach der Zuweisung beginnt die Überwachung automatisch. Die Überwachung agiert im Sinne eines Soll-Ist-Abgleichs. Es wird jede Nacht untersucht, ob das Bestandsdepot dem ausgewählten Strategiedepot entspricht. Weicht das Ist-Depot von den Vorgaben ab, so erfolgt eine Warnmeldung.

Die Warnungen beziehen sich auf die Abweichung der einzelnen Wertpapiere, der Risikoklassen und der Assetklassen. Klicken Sie auf das Ausrufezeichen im Dreieck, um Details zu sehen. Wollen Sie die Umschichtungsvorschläge exportieren, so steht Ihnen ein Excel-Export zur Verfügung.

Falls Sie die Meldung zur Kenntnis genommen haben und die Einstellungen zurücksetzen wollen, um die Überwachung von vorne zu beginnen, klicken Sie das Auswahlhäkchen an und bestätigen unten mit „Als ‚Erledigt‘ markieren“.

Optional können Sie eine Begründung hinterlegen.

Sie können zudem ausgewählte Abweichungen als Excel-Datei exportieren.

4.7.1 Strategiedepotprozess

Über das Symbol des Kunden mit der Sprechblase können Sie eine Beratung auf Basis der zugeordneten Strategie durchführen.

Informationen über den Beratungsprozess entnehmen Sie bitte dem Handbuch Strategiedepotprozess.

4.7.2 Strategieabgleich

Die Funktion „Für ausgewählte Einträge Strategieabgleich durchführen“ erstellt für alle markierten Depots/Kunden Transaktionen, um die Verteilung des Strategiedepots zu erhalten. Liegen die Depotwerte innerhalb der Toleranz, so werden keine Transaktionen erzeugt.

Wählen Sie alle Depots aus, für die Sie Transaktionen generieren möchten. Klicken Sie anschließend auf „Für ausgewählte Einträge Strategieabgleich durchführen“.

Sie erhalten die Meldung: „Es wurde ein Strategieabgleich vorgenommen. Um die Transaktionen zu bearbeiten und umzusetzen, gehen Sie in den Bereich Controlling -> Blockorder. Bitte beachten Sie, dass sich durch Kosten und Steuern der Kaufbetrag ggf. ändern kann. Klicken Sie hier, um die Ergebnisse zu sehen.“

Gehen Sie im Bereich „Controlling“ zum Punkt „Blockorder“. Dort ist der erstellte Prozess „Monitoring-Event Strategieabgleich“ zu sehen. Klicken Sie auf das Icon „Bearbeiten und Abschließen“.

Zuerst wird Ihnen die Übersicht „Unzuordenbare Transaktionen“ angezeigt. Sie haben die Möglichkeit, diese Transaktionen zu verteilen, sie können aber auch über den passenden Button „Ohne Verteilung fortfahren“.

Sie erhalten eine Übersicht über die erzeugten Transaktionen.

Möchten Sie nicht alle angezeigten Transaktionen umsetzen, so wählen Sie die aus, die Sie entfernen möchten und klicken Sie auf „Löschen“.

Haben Sie alle Transaktionen überprüft, klicken Sie auf „Abschließen“. Vermerken Sie Begründungen und klicken Sie erneut auf „Abschließen“.

Danach befindet sich der Strategieabgleich im Status „Abgeschlossen“ in der Blockorder-Übersicht.
Er kann als PDF oder Excel-Datei heruntergeladen werden.

Zudem können Sie diese Transaktionen im Bereich „Controlling“, „Transaktionen“ (siehe Kapitel 5.3) über das virtuelle Orderbuch überwachen.

Auch wird für jeden Kunden eine Beratungsdokumentation angelegt. Um diese einzusehen und zu bearbeiten, gehen Sie in den Bereich „Beratung“, „Persönliche Empfehlungen“ (siehe Kapitel 8.2).

5) Controlling

Der Bereich Controlling dient dazu, Ihnen regelmäßige Auswertungen für Ihr Vertriebscontrolling zu liefern. Diese Auswertungen werden Ihnen als Download im Excel-Format zur Verfügung gestellt. Der Inhalt der Auswertung wird individuell abgestimmt.

5.1 Auswertung

Im Bereich Auswertung haben Sie die Möglichkeit eine Bafin-Auswertung, eine Zusammenfassung aller Depotbestände Ihrer Kunden und ein Änderungsprotokoll zu erhalten.

5.1.1 Bafin Auswertung

Im Bereich „Bafin-Auswertung“ erhalten Sie für den gewählten Zeitraum eine Übersicht aller Orders, die aus einem Beratungsprozess entstanden sind. Diese werden mit den tatsächlich umgesetzten Transaktionen verglichen.

Tragen Sie den Zeitraum ein, den Sie auswerten möchten und klicken Sie auf „Abweichende Transaktionen nach Ordern“.

Ihnen wird ein Excel-Sheet zur Verfügung gestellt.

5.1.2 Depotbestand Zusammenfassung

Im Bereich „Depotbestand Zusammenfassung“ erhalten Sie eine Übersicht über alle aktuellen Wertpapierbestände und Kontosalden Ihrer Kunden.

Geben Sie den Zeitraum ein, den Sie auswerten möchten.

Um eine Auswertung zu erhalten, klicken Sie auf „Neuberechnung für Berater anfordern“ oder „Neuberechnung für Organisation anfordern“. Bei Neuberechnung für Berater anfordern erhalten Sie nur die Informationen für den angemeldeten Berater. Bei Neuberechnung für Organisation anfordern erhalten Sie die Information aller Kunden der Bank. Dieses Recht besitzen nur Bankadministratoren.

Nach Abschluss der Berechnung kann ein Excel-Sheet heruntergeladen werden.

5.1.3 Kundenherkunftsstatistik

Erstellen Sie eine Statistik über die Herkunft Ihrer Kunden.

In den Kundenstammdaten wird die Kundenherkunft hinterlegt. Über den Export erhalten Sie eine Übersicht über die Herkunft Ihrer Kunden und die Information, bei welchen Kunden die Kundenherkunft nicht hinterlegt ist.

5.1.4 Beteiligungsprovisionsexport

Erstellen Sie eine Übersicht aller Beteiligungsprovisionen Ihrer Kunden.

Exportiert werden die Rückerstattung und die Vermittlerprovision, die an jeder Tranche hinterlegt ist.

5.1.5 Excelexport von Verlustschwellen- und Strategieüberwachung

Unter dem Punkt „Excelexport von Verlustschwellen- und Strategieüberwachung“ können Sie eine Übersicht aller Ereignisse zu einem bestimmten Datum als Excel-Datei herunterladen.

Exportiert werden die Kundennummer, der Name des Kunden, das Datum des Ereignisses, wann reagiert wurde, die Depotnummern, Kontonummern und das Ereignis. Außerdem wird angezeigt, ob das Ereignis als abgehakt markiert ist.

5.2 Exportcenter

Klicken Sie auf den Punkt „Exportcenter“ in der linken Navigationsleiste, öffnet sich eine Eingabemaske.

In Schritt 1 können Sie Filterkriterien für Stammdaten, Depotdaten, Wertpapiere und Beteiligungen eingeben.

Schritt 2 präsentiert Ihnen das Filterergebnis, also welche Kunden Ihren Filterkriterien entsprechen. Diese Ergebnisse können im Folgenden exportiert werden.

In Schritt 3 finden Sie eine Übersicht für verschiedene Export-Möglichkeiten. Auf der linken Seite sind die verfügbaren Exporte nach Themen gegliedert.

Auf der rechten Seite haben Sie eine Auswahl der verschiedenen Elemente, die in den Export einfließen. Die blau hinterlegten Felder werden durch Klick grün und mit einem Haken hinterlegt.

Für den Export klicken Sie bitte auf den Button „Excel-Export“.

Ihnen stehen folgende Themen zur Verfügung:

  • Kundendaten
  • Transaktionen
  • Beteiligungen
  • DSER Abrechnung
  • Controlling

Unter dem Thema „Kundendaten“ stehen Ihnen die folgenden Exporte zur Verfügung:

  • Stammdaten
  • Kundeninformation Bafin
    (Im Bereich Risikoklassen und Bafin-Kundeninformation Auswertung erstellen Sie eine Liste aller Kunden, die Ihnen zugeordnet sind und deren Risikoklassen und Bafin-Kundeninformation-Status. Sie erhalten eine Übersicht über Ihre Kunden und ob diese eine Profilierung besitzen und wann diese erstellt wurde. Analog ist auch die Information zur Bafin-Kundeninformation. Sie erhalten die Information, ob eine Kundeninformation hinterlegt wurde und wenn ja, wann.
  • Änderungsprotokoll
    (Im Bereich Änderungsprotokoll kann ein Änderungsprotokoll erstellt werden. Das Änderungsprotokoll enthält folgende Aktionen, wenn Berater diese durchgeführt haben: Zuweisung/Änderung/Löschung von Strategiedepots, Änderung von Überwachungsparametern, Überwachungsmeldungen / abhaken von Überwachungsmeldungen, Änderungen am Kundendepot und –konto. Die Aktionen enthalten jeweils den Berater, der diese durchgeführt hat, die Kundennummer des veränderten Kunden und Datum und Uhrzeit der Änderung. Um das Änderungsprotokoll zu erhalten, geben Sie einen Zeitraum ein und klicken Sie auf „Änderungsprotokoll für ausgewählten Zeitraum erhalten“. Das Änderungsprotokoll wird Ihnen als Exceldatei zur Verfügung gestellt.)
  • Kundenherkunftsstatistik (siehe Kapitel 5.1.3)
  • Kundenwachstum
  • Wiedervorlagen

Unter dem Thema „Transaktionen“ stehen Ihnen die folgenden Exporte zur Verfügung:

  • Kontotransaktionen
  • Depottransaktionen

Unter dem Thema „Beteiligungen“ stehen Ihnen die folgenden Exporte zur Verfügung:

  • Beteiligungsprovision (siehe Kapitel 5.1.4)

Unter dem Thema „DSER Abrechnung“ stehen Ihnen die folgenden Exporte zur Verfügung:

  • Kunden mit Abrechnungskonfiguration
  • Unternehmen monatlich konsolidiert
  • Abrechnungsergebnisse

Unter dem Thema „Controlling“ stehen Ihnen die folgenden Exporte zur Verfügung:

  • Gesamtbestand
  • Vermögen pro Wertpapier
  • munio unbekannte Wertpapiere
  • Vermögen pro Kunde
  • Kennzahlen
  • Kennzahlen-Vermögensverteilung
  • BaFin Transaktionsverteilung
5.2.1 Ein eigenes Template erstellen

Möchten Sie ein eigenes Template einrichten, wählen Sie die Elemente in der rechten Spalte, die einbezogen werden sollen. Klicken Sie anschließend auf den Button „Template speichern“.

Möchten Sie die gewählten Elemente zurücksetzen, klicken Sie auf „Neues Template erstellen“.

Um ein Template zu laden, klicken Sie auf den Button „Template laden“. Daraufhin öffnet sich ein Dropdown, in dem alle bisher angelegten Templates aufgelistet sind.

Sollten Sie ein Template löschen wollen, dann klicken Sie auf den Button „Template löschen“ und wählen Sie das Template aus dem Dropdown aus, welches Sie entfernen möchten.

5.3 Transaktionen

Diese Übersicht dient dem Abgleich der Transaktionen, die in der Beratung generiert werden und den tatsächlich umgesetzten Transaktionen.

Sie erhalten zunächst eine Übersicht über alle der Bank zugeordneten Kundenberater und deren Order-Abweichungen. Klicken Sie auf das Buch-Symbol um die Transaktionen zu prüfen.

Sie sehen alle Transaktionen, die durch einen Beratungsprozess erzeugt wurden. Zusammenhängende Transaktionen einer Beratung werden farblich gruppiert angezeigt. Wurde eine passende Transaktion gefunden, so werden die Orderdaten, die tatsächlich umgesetzten Stücke und die tatsächlich umgesetzten Anlagebeträge eingetragen.

Order können unter Umständen in zwei Transaktionen umgesetzt werden. In diesem Fall finden Sie in der Spalte Oderdaten mehrere Datumswerte. „Stücke Ist“ und „Anlagebetrag Ist“ dieser Transaktionen werden summiert und eingetragen.

Zu jeder Transaktion sehen Sie eine Ampel. Steht die Ampel auf Gelb, so ist diese Transaktion noch nicht bewertet. Steht die Ampel auf Grün, so wurde die Transaktion durch einen Controller akzeptiert.

Folgende Aktionen sind für die Transaktionen möglich:

• Details
Sehen Sie die Details der gefundenen Transaktionen ein.

• Beratungsdokumente ergänzen
Über das Buch gelangen Sie zur Beratungsdokumentation.

• Frage/Nachricht zu dieser Transaktion an den Berater senden
Haben Sie eine Frage zu einer Transaktion oder möchten Sie Ihrem Berater etwas zu dieser Transaktion mitteilen, dann haben Sie die Möglichkeit über diese Funktion eine E-Mail zu senden.

Hinweis:
Sollte dem Berater keine E-Mail-Adresse zugewiesen sein, ist diese Funktion nicht möglich. Es wird Ihnen dann ein entsprechender Hinweis angezeigt. Hinterlegen Sie dem Berater eine E-Mail-Adresse, damit Sie diese Funktion nutzen können.

• Akzeptieren
Haben Sie die Order geprüft, können Sie diese hier akzeptieren.

• Transaktion als Sparplan markieren
Wurde ein Sparplan umgesetzt, so können Sie diesen hier als Sparplan markieren. Zukünftige Transaktionen, die der markierten in folgenden Punkten entsprechen, werden dann automatisch akzeptiert und somit nicht als Fehler gewertet:
– WKN/ISIN – „Stücke ist“ oder „Anlagebetrag ist“, mit einer Abweichung von nicht mehr als 3%
– Art (Kauf/Verkauf)
– Kunde
– Depot

Um mehrere Orders auf einmal zu akzeptieren, wählen Sie diese in der ersten Spalte aus und klicken anschließend auf Akzeptieren.

5.4 Blockorder

Im Bereich „Blockorder“ erhalten Sie eine Übersicht über alle erstellen Blockorders. Die erstellte Transaktionsliste kann sowohl als PDF-Datei, als auch als Excel-Datei heruntergeladen werden.

Eine Blockorder kann entweder im Bereich „Kunden“ > „Selektionscenter“ > „Wertpapiere tauschen“ (Kapitel 3.5.4), „Kunden“ > „Selektionscenter“ > „Sammelorder erfassen“ (Kapitel 3.5.5) oder im Bereich „Monitoring“ > „Strategien“ > „Strategieabgleich“ (Kapitel 4.7.2) erstellt werden.

6) Reporting

Im Bereich Reporting werden Performancereports für Depots und ggf. Konten erstellt. Voraussetzung für einen Performancereport ist, dass Transaktionen für das Depot vorhanden sind.

6.1 Einzel-Reporting

Im Einzel-Reporting wird ein Report erstellt. Sie sehen die Ihnen zugeordneten Kunden. Über die Suche können Sie nach Kundennummer, Vorname und Nachname suchen.

Über das Plus wählen Sie alle Depots und Konten aus, die Sie im Kundenbereich definiert haben, vgl. Kapitel 3.8. Fahren Sie mit der Maus über „Cash-Konten“, „Depots“, „geschlossene Beteiligungen“, „Versicherungen“ oder „Immobilien“, so sehen Sie alle entsprechenden Vermögenswerte des Kunden. Über das grüne Plus können diese für den Performancereport ausgewählt werden.

Performancereports können nur erstellt werden, wenn mindestens ein Depot
ausgewählt ist. Konten sind optional. Ein Report nur für Konten kann nicht erstellt werden. Voraussetzung für einen Performancereport sind Transaktionen. Besitzt das Depot keine Transaktionen, so können Sie im Bereich „Kunden“ > „Vermögen“ einen Bestandsreport erstellen, vgl. Kapitel 3.8.

Reports können auch kundenübergreifend erstellt werden, d.h. dass z.B. Depots von Eheleuten, die getrennt angelegt sind, dennoch gemeinsam reportet werden können. Haben Sie die Depots und Konten ausgewählt, klicken Sie auf „Report erstellen“.

Legen Sie zunächst alle Optionen für den Report fest.

Wählen Sie als erstes den Hauptkunden. Sind die Reporting-Inhalte mehreren Kunden zugeordnet oder reporten Sie mehrere Kunden, so ist es nötig, einen Hauptkunden auszuwählen. Vom Hauptkunden wird die Adresse in den Performancereport übernommen.

Geben Sie nun den Reporting-Zeitraum an. Der Report kann ab der ersten Transaktion der gewählten Depots und Konten erstellt werden. Dieser Startzeitpunkt ist voreingestellt. Über das Menü können Sie verschiedene voreingestellte Startzeitpunkte auswählen oder Sie geben einen individuellen Zeitraum ein. Das Enddatum ist das Datum des Vortages.

Wählen Sie die Benchmark aus, die im Report angezeigt werden soll. Benchmarks administrieren Sie im Bereich „Vermögen“ > „Benchmarks“, vgl. Kapitel 11.8. Es muss keine Benchmark gewählt werden, das Feld ist optional.

Im nächsten Schritt wählen Sie die Report-Template-Vorlage. Diese sind voreingestellte Reporting-Inhalte, die auch beim Kunden hinterlegt werden können. So können Sie definieren, welche Inhalte der Kunde standardmäßig sieht. Die Templates administrieren Sie im Bereich „Verwaltung“ > „Reporting Einstellungen“, vgl. Kapitel 11.13. Es muss keine Vorlage gewählt werden, das Feld ist optional.

Als nächstes wählen Sie aus, ob der Report zeitgewichtet oder kapitalgewichtet gezogen werden soll. Eine Erklärung der Performances und Hilfe für die Entscheidung, welches die geeignete Performance ist, erhalten Sie, wenn Sie auf das Fragezeichen klicken.

Nutzen Sie keine Template-Vorlage, so müssen Sie Reporting-Inhalte auswählen.

Die Geeignetheitserklärung für das neue PDF wird im Template festgelegt. Klicken Sie auf das Stift-Symbol, können Sie das ausgewählte Template bearbeiten. Im darauffolgenden Dialog können die Inhalte und deren Reihenfolge im Report bearbeitet werden. Um die Geeignetheitserklärung anzupassen, klappen Sie den betreffenden Punkt in der Liste auf und klicken Sie auf das Stift-Symbol.

Informationen im Inhalt des Performancereports erhalten Sie im Reporting-Handbuch. Klicken Sie auf „Test PDF erzeugen“, dann wird ein Report für Sie erzeugt. Dieser wird nicht bei den Kundendokumenten angezeigt.

Klicken Sie auf „PDF erzeugen und speichern“, erstellen Sie einen Report für Ihren Kunden. Dieser wird im Bereich „Kundendaten“ > „Dokumentation“ abgespeichert. Klicken Sie auf „PDF per E-Mail senden“, dann können Sie ihrem Kunden den Report mit einer persönlichen Nachricht zusenden.

Füllen Sie die Felder aus und klicken Sie auf Als E-Mail senden. Ihrem Kunden wird ein verschlüsselter Report zugesandt.

6.1.1 Altes PDF erzeugen  

Unter der Option „PDF…“ > „Altes PDF erzeugen“ können Sie im Dialog zusätzlich die Geeignetheitserklärung als Freitext bearbeiten und die Reportinhalte frei auswählen.

6.1.2 Altes Webreporting

Unser Webreporting bietet eine neue gestaltete Optik, und bietet ab sofort die Möglichkeit, dass die DSER Reporting-Templates definiert. Sie können dort definieren, welche Elemente auf welcher Seite sind, welche Elemente doppelt sind, welche Elemente weggelassen werden sollen. Hoch- und Querformateinstellungen sind möglich. Das dargestellte Logo kann ausgetauscht werden, Farben aus „Farbschema gestalten“ (unter „Verwaltung“) und Farbschemen aus dem Webadmin-Tool können hier genutzt werden. Alle Elemente aus dem Webreporting können als PDF exportiert werden, und stellen damit eine Übersicht für Ihren Kunden dar.

6.1.3 Neues Webreporting

Im neuen Webreporting können Sie zunächst die Report-Optionen bestimmen. Mit einem Klick auf das Stift-Symbol neben dem Template können Sie die Inhalte und deren Reihenfolge anpassen. Bestätigen Sie die Report-Optionen, wird Ihnen das Dokument im Web geladen. Über den Button „Drucken“ in der Web-Ansicht ist es Ihnen möglich, das Dokument als PDF herunterzuladen.

6.2 Reporting Jobs

Reporting Jobs dienen dazu, automatisiert einmalig oder wiederkehrend einen Performancereport für mehrere Kunden auf einmal zu generieren.

Auf dieser Seite erhalten Sie eine Übersicht über die eingerichteten Reportjobs.

Möchten Sie einen neuen Batchreport-Job erstellen, klicken Sie auf Batchreport-Job erstellen. Sie werden zur Seite Kundendaten, Selektionscenter weitergeleitet. In diesem Bereich stellen Sie den Reportjob ein, vgl. Kapitel 3.5.2.

Zudem besteht die Möglichkeit, eine MiFID II Batchreport-Job zu erstellen. Klicken Sie dazu auf den betreffenden Button. Danach können Sie die Jobeigenschaften und Auswertungszeiträume sowie Eigenschafen zu Inhalten festlegen. Klicken Sie zum Abschluss des Jobs auf „Speichern“.

7) Abrechnung

Sie sehen eine Kundenauswahl. Sie können über die Kundennummer, den Vor- und Nachnamen sowie den Berater nach einem Kunden suchen. In der Aktionsspalte können Sie sich Details zu dem jeweiligen Kunden ansehen oder die vergangene Abrechnung neu erstellen.

In der linken Navigationsleiste finden Sie die folgenden Punkte:

  • Einnamen / Kosten
  • Vermittlerverwaltung
  • Personalabrechnung
  • Steuerung
  • Beraterpools
  • Standardeinnahmen / -kosten
  • Abrechnungsmodell

Über den Button „Abrechnungsübersicht als Excelsheet herunterladen“ können Sie eine Abrechnungsübersicht einsehen. Enthalten sind die Daten zu Rechnungsnummer, Rechnungsdatum (von – bis), Berater, Kundennummer, Kundenname, Straße, PLZ, Stadt, Land, Rechnungskonto, Gebühr in Euro, Status und Konfigurationsname.

7.1 Einnahmen / Kosten

Unter dem Punkt „Einnahmen / Kosten“ finden Sie eine Liste über die bisher erstellten Einnahmen und Kosten.

Um eine neue Position für die Liste zu erstellen, klicken Sie auf den Button „Hinzufügen“. Befüllen Sie die sich nachfolgend öffnende Maske und klicken Sie auf „Speichern“, so wird die neu angelegte Position in der Liste angezeigt.

Möchten Sie eine Position bearbeiten, klicken Sie auf das Bearbeiten-Symbol in der Aktionsspalte hinter der gewünschten Einnahme.

Möchten Sie eine Position deaktivieren, dann klicken Sie auf das rote „X“.

7.2 Vermittlerverwaltung

Unter dem Punkt „Vermittlerverwaltung“ sehen Sie eine Liste der bereits angelegten externen Vermittler.

Möchten Sie einen neuen Vermittler anlegen, klicken Sie auf den Button „Hinzufügen“. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“. Erst nach der Speicherung und erneutem Aufrufen über das Bearbeiten-Symbol in der Aktionsspalte, können Sie für den Vermittler Provisionen hinzufügen. Klicken Sie dafür im „Vermittler bearbeiten“-Dialog auf den Button „Hinzufügen“ und befüllen Sie die Eingabemaske mit Gültigkeit, einmaliger und laufender Provision in % und klicken Sie zum Abschluss zweimal auf „Speichern“.

Für eine Bearbeitung eines Vermittlers klicken Sie, wie vorher erläutert, auf das Bearbeiten-Symbol in der Aktionsspalte.

Um einen Vermittler zu entfernen, klicken Sie auf das rote „X“ in der Aktionsspalte.

7.3 Personalabrechnung

Unter dem Punkt „Personalabrechnung“ sehen Sie eine Liste der Personalabrechnungen, wann diese erstellt wurden, den Zeitraum der Abrechnung sowie den Status.

Für jede dieser Personalabrechnungen haben Sie verschiedene Funktionen in der Aktionsspalte zur Auswahl.

Möchten Sie eine neue Personalabrechnung hinzufügen, klicken Sie auf „Hinzufügen“ und definieren den Zeitraum der Abrechnung.

7.4 Steuerung

Unter dem Punkt Steuerung sehen Sie Auswertungen zu den Eingaben und Ausgaben insgesamt, den Gesamtwert der Geschäftsvorfälle, der Kunden und der Berater sowie Pools. Diese Punkte werden jeweils in Einnahmen, Ausgaben und Erträge aufgeschlüsselt und in Diagrammen angezeigt. Die Ergebnisse können für verschiedene Jahre gefiltert werden. Diese Einstellungen können Sie vornehmen, indem Sie den Punkt „Jahresoptionen“ aufklappen.

7.5 Beraterpools

Unter dem Punkt „Beraterpools“ sehen Sie eine Liste der bisher angelegten Beraterpools. Sie können hier verschiedene Pools mit Beratern erstellen, eine historische Verteilung dafür anlegen und den Beratern Provisionen zuweisen.

Hinweis:
Die Provisionen müssen insgesamt 100% betragen.

7.6 Standardeinnahmen / -kosten

Unter dem Punkt „Standardeinnahmen / -kosten“ finden Sie eine Liste verschiedener Einnahmen und Kosten, die Sie hier über einen Regler aktivieren bzw. deaktivieren können.

7.7 Abrechnungsmodell

Hier finden Sie eine Liste von bisher erstellten Abrechnungsmodellen. Sie können hier ebenfalls ein neues Abrechnungsmodell anlegen und dafür eine historische Staffelung festlegen.

Bestehende Modelle können bearbeitet oder einem Berater zugewiesen werden.

8) Beratung

Zur Beratung und zur Beratungsdokumentation gelangen Sie über den Button „Beratung“.

In der Übersicht sehen Sie alle erstellten Themenberatungen. Um eine Themenberatung zu erstellen, klicken Sie auf „Themenberatung“.

8.1 Themenberatung

Im Bereich „Themenberatung“ starten Sie verschiedene Beratungsprozesse.

Hierfür wählen Sie Ihren Kunden aus der Liste der Ihnen zugeordneten Kunden aus. Sie können den Kunden auch über die Suchmaske suchen.

Haben Sie Ihren Kunden ausgewählt, klicken Sie auf eines der Symbole, um einen Beratungsprozess zu starten.

Folgende Beratungsprozesse stehen zur Auswahl:
• Beratung
• Schnelleinstieg
• Strategieberatung

Ein Kunde darf nur beraten werden, wenn gültige WpHG-Informationen für den Gesprächspartner, alle Depotinhaber, alle gesetzlichen Vertreter und von allen Vormunden vorliegen.

8.1.1 Beratungsprozess munio

Im Beratungsprozess munio können mehrere Depots gleichzeitig beraten werden. Voraussetzung hierfür ist, dass diese die gleiche Anlagestrategie und den gleichen Anlagehorizont besitzen. Die Depots werden anhand dieser Kriterien gruppiert.

Besitzt ein Depot keine WpHG-Profilierung, so kann es nicht beraten werden.

Wählen Sie die Depots aus, die Sie beraten möchten und klicken Sie auf „Beratung starten“.

Beachten Sie bitte das die Beratung über diesen Weg ohne Softwareunterstützung für MiFiD II Konformität gestartet wird. Der Hinweis dazu muss zunächst bestätigt werden, bevor die Beratung gestartet werden kann.

Im nächsten Schritt können Sie auswählen, ob Sie die Depotbestände für die Optimierung verwenden möchten, oder ob Sie die realen Transaktionen des Depots verwenden möchten. Beide Methoden haben Vorteile. Wählen Sie die Depotbestände aus, haben Sie die gleiche Berechnungsgrundlage für Bestandsdepot und optimiertes Depot. Beide werden dann jeweils mit auf 20 Jahre verlängerten Kursen berechnet. Wählen Sie die Transaktionen aus, erhalten Sie genau das Risiko und die Rendite, die der Kunde real hatte.

Standard für die Berechnung sind die Depotbestände.

An dieser Stelle können außerdem Musterdepots zum Vergleich ausgewählt werden.

Wählen Sie eine Methode aus und klicken Sie auf „Weiter“.

Nun haben Sie die Auswahl zwischen der munio Wertpapieroptimierung, dem Einzelproduktprozess und dem Depotcheck.

Die Beratungsschritte entnehmen Sie bitte den jeweiligen Handbüchern. Diese finden Sie im Bereich Hilfe.

Nach Abschluss der Beratung können Sie eine Notiz zur Beratung hinterlegen. Diese sind später einsehbar und editierbar.

Klicken Sie auf „Beratung abschließen“, so wird die Beratung endgültig abgeschlossen.

Nach Abschluss des Prozesses, finden Sie die Beratung in der Übersicht. Füllen Sie, wie in Kapitel 8.2 angegeben, die Prozessdokumentation aus.

8.1.2 Schnelleinstieg

Im Schnelleinstieg führen Sie eine Schnellberatung durch. Bitte beachten Sie, dass hier keine munio-Optimierung dahinter liegt.

Im Schnelleinstieg entscheiden Sie selbst, welche Wertpapiere gekauft und verkauft werden sollen. Sie füllen direkt das Beratungsprotokoll aus und haben somit einen Teil der Prozessdokumentation, Kapitel 8.2, bereits ausgefüllt.

Um einen Schnelleinstieg zu starten, klicken Sie auf das Blitz-Symbol. Anschließend können Sie die Depots zur Beratung auswählen. Beim Einzelproduktprozess können sie nur ein Depot beraten.

Wählen Sie das Depot, welches Sie beraten möchten und klicken Sie auf „Beratung starten“.

Befüllen Sie alle nötigen Informationen in den angezeigten Masken.

Nach Abschluss des Prozesses, finden Sie die Beratung in der Übersicht. Füllen Sie, wie in Kapitel 8.2 angegeben, die Prozessdokumentation aus.

Die Beratungsschritte entnehmen Sie bitte dem Handbuch Schnelleinstieg. Diese finden Sie im Bereich „Hilfe“.

8.1.3 Strategieberatung

Haben Sie bei Ihrem Kunden eine Strategie hinterlegt, so können Sie eine Strategieberatung starten. Bei einer Strategieberatung werden die Einstellungen, die Sie bei den Wertpapierkategorien festgelegt haben, als Restriktionen an die munio-Optimierung übertragen. Die Optimierung erfolgt dann innerhalb dieser Grenzen. Somit entspricht das optimierte Depot der vorgegebenen Strategie.

Die Beratungsschritte sind analog zur munio-Optimierung.

Die Beratungsschritte entnehmen Sie bitte dem Handbuch für die munio-Optimierung. Diese finden Sie im Bereich „Hilfe“.

8.2 Übersicht

In der Übersicht sehen Sie alle durchgeführten Beratungen und wann diese durchgeführt wurden. Sie können diese anhand der Kundennummer, des Kundennamen oder des Erstellungsdatums durchsuchen.

Die Übersicht ist unterteilt in „Persönlich“, „Abgeschlossen“, „Nicht mehr verfolgt“ und „Angefangen“. In der Übersicht können Sie gezielt nach einer Beratung suchen.

Der Status zeigt an, ob die Beratung vollständig oder unvollständig ist. Unvollständig ist sie solange, bis alle Dokumente zum Angebot bearbeitet wurden. Die Dokumente bearbeiten können Sie über das Symbol „Dokumentation und Ordering starten“ in der Aktionsspalte.

In der Aktionsspalte haben Sie die Möglichkeit die Beratung zu löschen, allerdings wird diese nicht wirklich gelöscht. Sie wird in den Bereich „Nicht mehr verfolgt“ verschoben. Klicken Sie dazu auf das rote „X“.

Über die entsprechenden Symbole in der Aktionsspalte haben Sie außerdem die Möglichkeit, die Beratung wiederaufzunehmen, Details zur Empfehlung anzuzeigen und das Webdossier zu bearbeiten.

Schließen Sie die Beratung ab, so wird der letzte Stand in munio gespeichert. Dieser kann über das entsprechende Symbol wieder aufgerufen werden. So kann die Empfehlung nachträglich bearbeitet werden.

8.2.1 Die Details zur Empfehlung anzeigen

Zunächst gelangen Sie zu den allgemeinen Informationen zur Empfehlung.

Hier sehen Sie, für wen , wann und von wem das Angebot erstellt wurde. Es weist den Gesamtkaufbetrag und den Gesamtverkaufsbetrag aus. Zudem werdem die Art der Beratung und der Status der Beratung angezeigt. Keines der Felder ist editierbar.

In den Empfehlungsdokumenten sehen Sie, welche Dokumente zu Ihrem Kunden erstellt wurden.

Hier sehen Sie unter anderem das munio-Dossier (Beratungsergebnis) und wann es erstellt wurde. Über die Aktionsspalte können Sie das Dokument einsehen.

Abschließend können Sie alle Notizen zur Empfehlung einsehen, die erstellt wurden und neue Notizen anlegen.

Für jede Notiz wird angezeigt, wer sie erstellt hat und wann sie erstellt wurde.

8.2.2 Dokumentation und Ordering starten

Um das Angebot Ihrem Kunden vorlegen zu können, müssen zunächst alle Dokumente vollständig ausgefüllt werden. Klicken Sie auf das Bearbeiten-Symbol um die Beratungsdokumente zu bearbeiten.

Eine Übersicht mit verschiedenen Schritten wird Ihnen angezeigt.

Die Farbe des Kreises der Zahlen zeigt Ihnen an, ob das betreffende Dokument korrekt ausgefüllt wurde. Ist der Kreis grün, so ist das Dokument komplett. Ist er gelb, so wurde das Dokument noch nicht oder unvollständig ausgefüllt.

• Depottransaktionsverteilung
Die Depottransaktionsverteilung wurde in munio erstellt. Hier legen Sie fest, ob die Stücke oder die Summen in das Orderformular übertragen werden. Zudem können Sie Korrekturen an den Ordergrößen und Kosten vornehmen. Klicken Sie auf „Transaktionen auf Depots verteilen“.

Ihnen wird nun eine Meldung angezeigt, die Ihnen die Wahl lässt, eine Verteilung vorzunehmen oder nicht. Es wird Ihnen dazu auch erklärt, was „Weiter ohne Verteilung“ für den weiteren Prozess und die MiFiD II Konformität bedeutet.

Beachten Sie vor allem, dass das Überspringen der Verteilung dazu führt, dass die Einstellungen für Ex-ante-Kosten nur unvollständig möglich sind.

Bei der Verteilung sehen Sie die Kauf- und Verkaufstransaktionen, die munio erstellt hat. Sie haben die Möglichkeit, die Stückzahl, die gekauft oder verkauft werden soll, zu verändern. Ändern Sie die Stückzahl, wird der Anlagebetrag (brutto und netto) automatisch angepasst. Ändern Sie den Anlagebetrag (brutto oder netto), werden die Stücke automatisch angepasst. Klicken Sie auf die Stückzahl, so wird diese hervorgehoben. Das bedeutet, dass die Stücke im Beratungsprotokoll verwendet werden. Klicken Sie auf die Summe (brutto oder netto), so werden diese im Beratungsprotokoll verwendet.

Sie können nachträglich ebenfalls Kosten und Rabatt ändern. Ändern Sie diese Parameter, dann wird der Bruttobetrag angepasst.

Verkauf von Depotpositionen

Enthält das beratene Depot mehrere Depotpositionen, so müssen Sie entscheiden, aus welcher Depotposition verkauft werden soll.

Die Höhe des Verkaufes hat die munio-Optimierung berechnet.

Sie sehen unten rechts, wie viele Stücke, bzw. welche Summe noch auf die Positionen verteilt werden muss.

Tragen Sie in die Positionen, die Sie verkaufen möchten, die Stücke oder Summen ein.

Die verbleibenden Stücke werden unten rechts angezeigt. Verteilen Sie alle Stücke bzw. Summen, die in der munio-Optimierung ausgerechnet wurden, auf die Positionen um den Prozess fortzusetzen.

Ihre Eingaben werden automatisch in den Orderformularen berücksichtigt.

Eine vorhandene oder neue Depotposition kaufen

Enthält das beratene Depot mehrere Depotpositionen, so müssen Sie entscheiden, aus welcher Depotposition gekauft werden soll. Die Höhe des Kaufes hat die munio-Optimierung berechnet.

Die Logik ist analog zum Verkauf. Unten rechts werden die Stücke und Summen ausgewiesen, die in der munio-Optimierung berechnet wurden. Diese müssen manuell auf die Positionen verteilt werden. Sie können die Käufe entweder auf vorhandene Positionen aufteilen oder eine in eine neue Depotposition kaufen.

Die verbleibenden Stücke werden unten rechts angezeigt. Verteilen Sie alle Stücke bzw. Summen, die in der munio-Optimierung ausgerechnet wurden, auf die Positionen um den Prozess fortzusetzen.

Ihre Eingaben werden automatisch in den Orderformularen berücksichtigt.

Mehrere Transaktionen bearbeiten

Um mehrere Transaktionen gleichzeitig zu bearbeiten, haben Sie die Möglichkeit zu filtern. Klicken Sie hierfür auf den weißen Balken.

Wählen Sie hier die Filterkriterien aus. Sie können mehrere Filterkriterien kombinieren.

Für alle gefilterten Transaktionen können Sie die Einstellungen auf einmal vornehmen. Markieren Sie die Transaktionen und wählen Sie aus, was Sie einstellen möchten.

Sind Sie mit der Angebotsverteilung zufrieden, dann klicken Sie auf „Speichern“. Die vorherige Angebotsverteilung wird somit verworfen.

Bearbeiten Sie „Punkt 1“ nachdem Sie die nachfolgenden Punkte bearbeitet
haben, werden alle Einträge in den „Punkten 2 – 7“ verworfen.

• Wertpapiertausch

Hier können Sie definieren, ob Sie Tauschtransaktionen erfassen möchten. In diesem Dialog führen Sie Käufe und Verkäufe zu einem Tausch zusammen.

Für jede zusammengeführte Transaktion wird im Beratungsprotokoll und in der Transaktionsliste ein Tausch generiert. Bitte beachten Sie, dass zu einem Kauf mehrere Verkäufe zugeordnet werden können und umgekehrt.

• Ex-ante Kosten

Hier können Sie sie Ex-ante Kosten einstellen bzw. konfigurieren. Sie können hier ein Schema für die Kunden oder das Depot auswählen. Weiterhin können Sie getrennt voneinander „Portfoliobezogene Kosten“ und „Transaktionsbezogene Kosten“ eingeben.

Bei „Portfoliobezogene Kosten“ können Sie die „Einstiegskosten“, „Laufende Kosten“ und „Ausstiegskosten“ angeben.

Bei „Transaktionsbezogene Kosten“ können Sie ein für einzelne Wertpapiere die Einstiegskosten, laufenden Kosten und Ausstiegskosten definieren.

• Geeignetheitserklärung erstellen

Um die weiteren Schritte der Dokumentation durchführen zu können, müssen Sie eine Geeignetheitserklärung erstellen.

Befüllen Sie dazu die persönlichen Angaben und Produktempfehlungen in der Maske „Geeignetheitserklärung“.

Klicken Sie anschließend auf „Speichern“, um den Schritt abzuschließen und die weiteren Schritte durchführen zu können.

• Geeignetheitserklärung drucken

Nachdem die Geeignetheitserklärung erstellt wurde, können Sie diese über den Button „Geeignetheitserklärung drucken“ ausdrucken oder über den Button „Geeignetheitserklärung per E-Mail senden“ per Mail zusenden lassen.

Nach dem Druck wird auch der nächste Schritt grün markiert.

• Orderformulare vorbereiten

Die Orderformulare können Sie hier zuweisen, bearbeiten oder einen Depoteröffnungsantrag starten.

Beachten Sie, dass die Bearbeitung der Orderformulare nur mit vorheriger Zuweisung erfolgen kann.

Im Detail weisen Sie den Transaktionen die entsprechenden Orderformulare zu und können diese anschließend bearbeiten. Sind keine Orderformulare zugewiesen, erhalten Sie nur eine Transaktionsliste.

Um Orderformulare festzulegen, klicken Sie auf „Orderformulare zuweisen“ bearbeiten. Wählen Sie zunächst die Bank aus, über die Sie die Order auslösen möchten. Anschließend stehen Ihnen die entsprechenden Orderformulare zur Verfügung. Das System wird versuchen, die Orderformulare automatisch zuzuordnen. Bitte prüfen Sie die Zuordnung und ergänzen Sie fehlende Zuordnungen. Wählen Sie aus, ob die Brutto- oder die Nettobeträge in das Orderformular übertragen werden sollen. Das System gibt eine automatische Zuordnung vor.

Haben Sie allen Wertpapieren ein Orderformular zugeordnet, können Sie diese anschließend bearbeiten, klicken Sie hierfür auf „Orderformulare bearbeiten“. Ein beschreibbares PDF öffnet sich, in dem Sie das Orderformular vervollständigen können.

• Orderformular erstellen

Auch hier haben Sie die Möglichkeit, die Orderformulare zu erstellen bzw. zu drucken oder sie per Mail zu senden.

Klicken Sie auf „Orderformulare erstellen“, um die Orderformulare und die Transaktionsliste zu drucken. Der Punkt wird anschließend Grün.

Analog zur Versendung des Beratungsprotokolls per E-Mail ist es möglich, die Orderformulare ebenfalls per E-Mail zu versenden.

Ebenfalls analog zum Beratungsprotokoll haben Sie die Möglichkeit, das Orderformular über das Kundenportal freizugeben. Hierbei fordern Sie gleich eine Unterschrift an.

Beenden Sie nun das Bearbeiten-Fenster, so wird der Status der Beratung auf „Vollständig“ gesetzt.

• Ergebnis drucken und akzeptieren

Nachdem alle vorherigen Schritte abgeschlossen wurden, haben Sie unter diesem Punkt die Möglichkeit, eine Kundenmappe zu erstellen und diese zu drucken. Außerdem können Sie das Ergebnis akzeptieren und abschließen.

 

Klicken Sie auf „Kundenmappe erstellen und drucken“, wird abschließend die komplette Kundenmappe zusammengestellt und ausgedruckt.

Hier können Sie Ihre Kundenmappe zusammenstellen. Der WpHG-Bogen, die Geeignetheitserklärung, die gesetzlichen Produktinformationen und die Beratungsprozessdokumentation sind Pflichtdokumente. Die anderen Dokumente können Sie optional dazu wählen. Klicken Sie auf „Drucken“, um den Druckvorgang einzuleiten, es wird eine PDF-Datei erstellt. Speichern Sie diese bitte lokal auf Ihrem Computer, denn die erste Kundenmappe, die Sie erstellen, ist die Originalkundenmappe.

Erstellen Sie eine weitere Kundenmappe, so ist der WpHG-Bogen optional, wird er ausgewählt, so wird er als Duplikat gekennzeichnet.

Klicken Sie auf „Angebot akzeptieren und abschließen“, wird die Beratung in die abgeschlossenen Angebote verschoben. Alle erstellten Dokumente werden automatisch in den Dokumenten des Kunden gespeichert und sind dort jederzeit einsehbar.

Achten Sie bitte darauf, dass der Popupblocker deaktiviert ist. Andernfalls öffnet sich das Dokument nicht.

8.2.3 Abgeschlossene Empfehlungen

Im Bereich „Abgeschlossen“ sehen Sie die Angebote, die bereits umgesetzt wurden.

Hier können Sie alle abgeschlossenen Empfehlungen einsehen. Sie sehen auch, wann das Angebot erstellt und wann es abgeschlossen wurde.

In der Aktionsspalte haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

  • Beratung wiederaufnehmen
  • Ex-ante Kosten bearbeiten
  • Details zur Empfehlung anzeigen
  • Drucken (hier wird der WpHG-Bogen als Duplikat gekennzeichnet)
  • Beratungsergebnis überwachen
  • Webdossier bearbeiten
8.2.4 Nicht mehr verfolgte Empfehlungen

Im Bereich „Nicht mehr verfolgt“ sehen Sie die Angebote, die Sie in der Übersicht über das rote „X“ abgelehnt haben.

Nicht mehr verfolgte Angebote können eingesehen, aber nicht mehr reaktiviert werden.

Allerdings ist es möglich, über das entsprechende Symbol den letzten Stand der Beratung zu laden und diese erneut zu erstellen und abzuschließen, vgl. Kapitel 8.2.5. Über das Buch-Symbol können Sie die Details des Angebotes einsehen, vgl. Kapitel 8.2.1.

8.2.5 Angefangene Empfehlungen

Speichern Sie während der Beratung verschiedene Punkte ab, vgl. munio-Handbuch, so können Sie diese hier wieder aufrufen.

Klicken Sie auf das Symbol des Kunden mit Pfeil, um die gespeicherte Beratung wiederaufzunehmen. Aus der Beratung werden die Kundendaten, die Wertpapiere für die Optimierung, die gesetzten Restriktionen und die vorgemerkten Verteilungen geladen. Der effiziente Rand wird mit dem aktuellen Kursmaterial neu berechnet. Die vorgemerkten Verteilungen werden anhand des Risikos in den neuen effizienten Rand übertragen.

8.3 Munio-Dossier-Administration

Sie haben die Möglichkeit, munio-Dossier-Vorlagen für Ihre Bank und Bankenhierarchien und jeden Beraterwelt-Prozess individuell im Bereich „Beratung“ > „Munio-Dossier-Administration“ zu administrieren. Nur die in der Administration festgelegten Kapitel können vom Berater in der Beraterwelt aktiviert/deaktiviert werden.

Folgende neu gestalteten Beratungsprozesse können unsere Berater (keine Vermögensverwalter) nutzen:

  • Beraterwelt
  • Beratungsprozess Optimierung
  • Einzelproduktprozess
  • Musterdepotprozess
  • Musterdepotcheck

Das Exportcenter besteht aus drei Schritten:

  1. Kundenfilterkriterien definieren.
  2. Filterergebnisse darstellen.
  3. Zu exportierende Daten definieren, welche dann für die vorher gefilterten Kunden exportiert werden.

Anmerkung: Vorlagen lassen sich einfach speichern.

9) Importing

Depots und Kundendaten werden in der Regel nicht manuell erfasst. Hierfür gibt es einen automatischen Import. Dieser hat auch den Vorteil, dass ein oder mehrere Konten zu Ihrem Kunden erfasst werden können. Der Import der Depot- und Kontoinformationen geschieht kontinuierlich. Hierfür ist es notwendig, dass die Depotbank bei uns angebunden ist.

9.1 Importübersicht

In der Importübersicht können Sie verfolgen, welche Importjobs gelaufen sind. Die Tabelle ist in Banken unterteilt. Pro Bank wir die Anzahl der Updates angezeigt und wann das letzte Update erfolgte. Ein Update bezeichnet einen Importjob.

Durch einen Klick auf das Lupen-Symbol können Sie die Importjobs einsehen.

Hier sehen Sie, wann ein Importjob gestartet wurde und wann dieser beendet wurde. Im Job-Status sehen Sie auch, ob der Import abgeschlossen wurde. Die nächsten drei Spalten zeigen an, wie viele Datensätze korrekt importiert wurden, bei wie vielen es Warnungen gab und bei wie vielen Fehler aufgetreten sind.

In der Spalte „Aktion“ haben Sie die Möglichkeit entweder die Liste der hochgeladenen Dateien einzusehen oder Importdetails.

Hier sehen Sie die Namen der Dateien, die hochgeladen wurden.

Um die Importdetails einzusehen, klicken Sie bitte auf das Lupen-Symbol.

Es öffnet sich eine Übersicht, die Ihnen detaillierter aufzeigt, welche Datensätze hochgeladen wurden (Kunden, Depots, Depot-Transaktionen, Cash-Konten, Cash-Transaktionen) und ob Fehler oder Warnungen im Depot oder Konto auftraten. Auch hier sehen Sie den aktuellen Importstatus und können erneut die Liste der hochgeladenen Dateien einsehen.

9.2 Datenimport

Im Menüpunkt Datenimport können Sie manuell Datensätze hochladen und diese anschließend einsehen.

Um einen Datensatz hochzuladen, klicken Sie auf „Neuen Upload starten“.

Alle zu importierenden Dateien müssen als Zip-Archiv vorliegen. Die einzelnen Dateien müssen jeweils als CSV-Datei vorliegen.

Es können folgende Dateitypen in den genannten Kombinationen hochgeladen werden:

• Stammdaten
• Stammdaten, Kontobewegungen
• Stammdaten, Kontobewegungen, Konto-Saldi
• Stammdaten, DepotTransaktionen
• Stammdaten, DepotTransaktionen, Depotbestände
• Stammdaten, DepotTransaktionen, Depotbestände, Kontobewegungen
• Stammdaten, DepotTransaktionen, Depotbestände, Kontobewegungen, Konto-Saldi
• Stammdaten, DepotTransaktionen, Kontobewegungen, Konto-Saldi

Die Daten müssen getrennt voneinander als CSV-Datei vorliegen.

Die Daten müssen folgendes Dateinamensschema unbedingt einhalten, andernfalls schlägt der Import fehl:

• Stammdaten*YYYY-MM-DD.csv
• Depotbestände*YYYY-MM-DD.csv
• usw.

oder

• Stammdaten*YYYMMDD.csv
• Depotbestände*YYYYMMDD.csv
• usw.

Es können auch mehrere Dateien mit unterschiedlichen Datumswerten gemeinsam hochgeladen werden.

Klicken Sie anschließend auf „Hochladen“.

Um einen Datensatz einzusehen, klicken Sie auf das Lupen-Symbol. Es öffnen sich die Importdetails, siehe Kapitel 9.1. Hier können Sie den Status Ihrer hochgeladenen Dateien überwachen.

10) Formularcenter

10.1 Formulare herunterladen

In diesem Bereich sehen Sie alle Formulare, die Ihnen zum Download bereitgestellt werden.

Die Dokumente, die im Formularcenter bereitgestellt werden, können individuell eingestellt werden.

10.2 Depoteröffnungsantrag ausfüllen

Den Depoteröffnungsantrag füllen Sie in fünf Stufen aus.

10.2.1 Kunden auswählen

Wählen Sie zunächst den Kunden aus, für den Sie den Depoteröffnungsantrag ausfüllen möchten. Sie können den Antrag nur dann systemgestützt ausfüllen, wenn der Kunde bereits im System angelegt wurde. Klicken Sie auf „Kunden auswählen und weiter“.

10.2.2 Beratung auswählen

Im nächsten Schritt können Sie eine Beratung wählen.

Sie können hier nur vollständige oder abgeschlossene Beratungen wählen. Eine Beratung gilt als vollständig, wenn die Orderformulare erstellt wurden.

Wenn Sie eine Beratung auswählen, wird das Beratungsergebnis in den Bereich „Fondsauswahl / Investmentangaben“ im Depoteröffnungsantrag übernommen. Sie können den Antrag aber auch ohne Beratung ausfüllen.

10.2.3 Depotinhaber auswählen

Ist das Depot, welches beraten wurde, mehreren Kunden zugewiesen, müssen Sie im nächsten Schritt den Depotinhaber auswählen.

Der erste Depotinhaber ist standardmäßig der Kunde, der im ersten Schritt ausgewählt wurde. Nun können Sie den zweiten Depotinhaber und/oder den gesetzlichen Vertreter festlegen. Die Kundendaten werden anschließend in den Antrag übertragen.

10.2.4 Depotbank auswählen

Anschließend wählen Sie aus, für welche Depotbank Sie den Antrag ausfüllen möchten und gehen dann weiter zum Antrag.

10.2.5 Antrag ausfüllen

Folgende Daten werden, soweit vorhanden, aus den Kundenstammdaten übertragen:

• Name und Adresse der Depotinhaber und gesetzlichen Vertreter
• Ausweisinformationen der Depotinhaber
• externe Bankverbindung
• Name und Telefonnummer des Vermittlers und Vermittlernummer

Alle Pflichtfelder sind rot umrandet. Füllen Sie ein Pflichtfeld aus, wird der rote Rahmen automatisch entfernt. So sehen Sie auf einen Blick, welche Daten Sie noch auszufüllen haben.

Am Ende des Protokolls können Sie Anhänge auswählen. Diese werden dann an den Depoteröffnungsantrag angehangen.

Nun können Sie den Antrag speichern, dann gelangen Sie in die Dokumentation des Kunden, wo Sie das ausgefüllte Dokument herunterladen können, oder Sie füllen direkt den Freistellungsantrag aus. Mehr zum Freistellungsantrag finden Sie in Punkt 10.3.

10.2.6 Start aus der Beratung heraus

Sie können den Depoteröffnungsantrag auch aus der Beratung heraus starten.

Nachdem Sie den Dokumentationsprozess fast abgeschlossen haben, können Sie den Depoteröffnungsantrag ausfüllen. Hier wird das Beratungsergebnis in den Bereich „Fondsauswahl / Investmentangaben“ im Depoteröffnungsantrag übernommen.

10.3 Freistellungsantrag ausfüllen

Den Freistellungsantrag können Sie entweder nach dem Ausfüllen des Depoteröffnungsantrages ausfüllen oder Sie starten im Formularcenter unter dem Menüpunkt „Freistellungsantrag ausfüllen“.

Der Freistellungsantrag ist in vier Schritte unterteilt.

10.3.1 Kunden auswählen

Zunächst wählen Sie, für welchen Kunden Sie den Freistellungsantrag ausfüllen möchten.

10.3.2 Ehegatten / Lebenspartner auswählen

Anschließend wählen Sie den Ehegatten/Lebenspartner. Sie können auch weitergehen, ohne einen Partner auszuwählen. Die Kundendaten werden anschließend in den Antrag übertragen.

10.3.3 Depotbank auswählen

Anschließend wählen Sie aus, für welche Depotbank Sie den Antrag ausfüllen möchten und gehen dann weiter zum Antrag.

10.3.4 Antrag ausfüllen

Alle Pflichtfelder sind rot umrandet. Füllen Sie ein Pflichtfeld aus, verschwindet der rote Rahmen. So sehen Sie auf einen Blick, welche Daten Sie noch auszufüllen haben.

Haben Sie alle Pflichtfelder erfasst, klicken Sie auf „Speichern“. Sie werden in die Kundendokumentation geleitet, wo Sie das fertig ausgefüllte Dokument herunterladen können.

11) Verwaltung

Der Bereich Verwaltung dient dazu, Ihre Organisation zu verwalten und die Software zu administrieren. Im Detail bitten wir Sie, dies gemeinsam im Rahmen einer Einweisungsschulung oder eines Workshops vorzunehmen.

11.1 Eigenes Profil

Bitte füllen Sie die notwendigen Felder in diesem Bereich aus. Ihre Adresse wird im Weiteren in der Software verarbeitet.

Erfassen Sie hier auch Ihre Unterschrift. Diese können Sie entweder hochladen oder Sie können direkt unterschreiben, z.B. auf einem Tablet.

Sie können außerdem die Unterschrift löschen und das Passwort ändern.

Beachten Sie bitte, dass die Felder „Vorname“, „Nachname“, „Rolle in der Bank“ und „Beraterart“ Pflichtfelder sind.

11.2 News

Neben den globalen News, die für alle Banken angezeigt werden, haben Sie die Möglichkeit, Bankinterne News zu erfassen. Diese werden auf der Startseite angezeigt.

Um neue News zu erstellen, klicken Sie auf „News erstellen“. Definieren Sie dort den Inhalt und das Datum der Meldung.

Bereits erstellte Meldungen können bearbeitet oder gelöscht werden.

11.3 Benutzer

Sie können Berater anlegen und bearbeiten. Des Weiteren können Kundengruppen angelegt werden. Diesen Organisationseinheiten können Beratern zugeordnet werden.

Für die Benutzer werden Vorname, Nachname, Benutzername (Login) und der Status der Aktivität angezeigt.

11.4 Rollen

Die Software wird durch ein flexibles Rechte und Rollen System gesteuert. Dieses wird gemeinsam zwischen Ihnen und DSER erstellt und eingestellt.

Im Bereich „Rollen“ können Sie über den Button „Neue Rolle anlegen“ eine neue Rolle definieren. Geben Sie dazu den Namen für die betreffende Rolle ein und legen Sie deren Rechte fest. Bereits erstellte Rollen können bearbeitet oder gelöscht werden.

11.5 Kunden

Diese Seite ermöglicht Ihnen, Kunden individuell zu suchen und diese Beratern zuzuweisen. Die Suche erfolgt über Vorname, Nachname oder Kundennummer. Zusätzlich können Sie die Suche auf bisher nicht zugeordnete Kunden einschränken. Wählen Sie anschließend die Kunden, die Sie einem Berater zuweisen möchten, über das Häkchen der jeweiligen Kundenzeile aus und bestätigen die Auswahl mit einem Klick auf „Berater zuweisen“.

Zudem können Sie hier den Kunden auch Organisationseinheiten bzw. Kundengruppen zuweisen.

11.6 Kundengruppen

In diesem Bereich können Sie beliebige Kundengruppen anlegen und Kunden diesen Gruppen zuweisen. Kundengruppen dienen der Verwaltung von Kunden, die mehreren Beratern zugeordnet sind.

Um Kunden mit den Kundengruppen zu verknüpfen, klicken Sie auf das Icon „Bearbeiten“. In der nachfolgend angezeigten Kundenliste können Sie die Kundengruppe definieren.

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, über das rote „x“ die Kundengruppen zu löschen.

11.7 Strategien verwalten

Im Bereich „Strategien verwalten“ sehen Sie alle Strategiedepots, die Sie oder die Bank festgelegt haben. Bereits angelegte Strategien können bearbeitet oder gelöscht werden. Zudem verwalten Sie hier Ihre Musterdepots.

11.7.1 Strategiedepots

 

In der Aktionsspalte finden Sie folgende Auswahlmöglichkeiten:

  • Details bearbeiten
  • Profi-Ansicht
  • Löschen
  • Strategie nicht mehr global für alle Unterbanken zur Verfügung stellen
  • Strategieabgleich durchführen
  • Strategieabgleich vergleichen
  • Zusammenfassung nach Excel exportieren
  • Änderungsdokumentation – Stresstestanalyse / Kosten-Nutzen-Analyse

Strategien weisen Sie im Kundenbereich zu, siehe Kapitel 3.6.

Sobald Sie eine Strategie einem Depot zugewiesen wird, wird es automatisch überwacht. Siehe Kapitel 4.7.

Um ein Strategiedepot anzulegen, klicken Sie auf „Neu erstellen“ unter „Verwaltung“ > „Strategien verwalten“.

Zunächst müssen Sie die Stammdaten der Strategie festlegen. Im Hintergrund wird ein Schattenkunde für Sie angelegt, der die Entwicklung des Strategiedepots aufzeigt.

Legen Sie dazu den Namen und die Risikoklasse fest.

Wählen Sie zudem, ob Sie ein zusätzliches Referenzkonto festlegen wollen.

Bei einem zusätzlichen Referenzkonto werden für jede Änderung an der Asset-Allokation Transaktionen zwischen Depot und Konto generiert. Der Schattenkunde besitzt kein zusätzliches Referenzkonto.

Bestimmten Sie mindestens den Soll-Anteil in % für Depot und zusätzliches Referenzkonto. Zudem können Sie das Minimum und Maximum in % angeben.

Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

Legen Sie hier die strategische Asset-Allokation fest. Sie können wählen zwischen Assetklassen, Risikoklassen und Kategorie + Fremdwährung. Möchten Sie keine strategische Asset-Allokation verfolgen, können Sie den Folgeschritt überspringen.

• Wertpapierkategorien
Im Bereich Wertpapierkategorien legen Sie fest, zu welchen Anteilen ausgewählte Kategorien im Depot enthalten sein sollen.
Wählen Sie eine Kategorie aus und geben anschließend den Anteil und den Minimal- und Maximalanteil ein. Der Anteil muss zwischen Minimum und Maximum liegen. Die Summe der Anteile für alle gewählten Kategorien darf 100% nicht übersteigen.
• Risikoklassen
Im Bereich „Risikoklassen“ legen Sie fest, zu welchen Anteilen Wertpapiere der ausgewählten Risikoklassen im Depot enthalten sein sollen.
Wählen Sie eine Risikoklasse aus und geben anschließend den Anteil und den Minimal- und Maximalanteil ein. Der Anteil muss zwischen Minimum und Maximum liegen. Die Summe der Anteile für alle gewählten Kategorien darf 100% nicht übersteigen.
Zusätzlich zu den Einstellungen auf einzelne Risikoklassen können Sie Nebenbedingungen definieren.
Wählen Sie die entsprechenden Risikoklassen aus und geben die Bedingung ein. Z.B.: Die Risikoklassen 4 und 5 sollen in Summe nicht zu mehr als 20% im Depot enthalten sein.

Bitte beachten Sie, dass alle Überwachungsergebnisse über Nacht generiert werden. D.h. legen Sie heute eine Überwachung an, sehen Sie diese erst morgen in der Übersicht und erhalten auch erst morgen Ergebnisse für diese Überwachung.

• Kategorie + Fremdwährung

Im Bereich „Kategorie + Fremdwährung“ werden Ihre Anlagerichtlinien strategisch durch Wertpapierkategorien und Unterkategorien definiert. Der Fremdwährungsanteil wird überwacht. Beachten Sie, dass keine Zielanteile berücksichtigt werden und somit keine Strategieabgleiche und Blockorders möglich sind. Im Detail definieren Sie hier, zu welchen Anteilen Kategorien im Depot enthalten sein sollen.

Wählen Sie die Assetklassen aus und definieren Sie den Minimum- und Maximumwert für den Fremdwährungsanteil.

Nach der Wahl eines Strategie-Typs klicken Sie auf „Weiter“.

Sie gelangen zur strategischen Asset-Allokation. Wählen Sie hier die Assetklassen, die für die strategische Asset-Allokation Ihres Strategiedepots benötigt werden. Die Zielanteile und Toleranzen nach oben und unten korrigieren Sie durch Klick auf „Feinjustieren“.

Im unteren Bereich dieser Seite befindet sich eine Stresstest-Auswertung, die den Vorher- und Nachher-Zustand gegenüberstellt sowie den Unterschied mit und ohne Liquidität darstellt.

Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

Sie gelangen zur taktischen Asset-Allokation. Füllen Sie die Assetklassen mit Wertpapieren auf. Die Auswahl der Wertpapiere wird erleichtert durch das Filtern anhand der Hausmeinungen, Risikoklassen oder der WKN. Über „Weitere Wertpapiere“ können Sie auch Wertpapiere außerhalb der Hausmeinungen ergänzen.

Im unteren Bereich dieser Seite befindet sich eine Stresstest-Auswertung. Sie können hier die Wertpapierverteilung in %, die Allokation nach Risikoklassen, den historischen Verlauf, die Kennzahlen und die Renditeprognose ablesen.

Darunter befindet sich eine weitere Auswertung zur Kosten-/Nutzenanalyse. Hier sehen Sie Änderungen, Kennzahlen und die Analyse.

Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

Sie gelangen auf die Zusammenfassungsseite.

Es bieten sich weitere Einstellungsmöglichkeiten, bspw. können Sie einstellen, ab wann die Strategie gültig sein soll.

Bevor Sie die Erstellung abschließen können, müssen Sie obligatorisch die Stresstestbegründung ausfüllen. Klicken Sie danach auf „Speichern“ und schließen Sie somit die Erstellung des Strategiedepots ab.

11.7.2 Strategiemodule

Um ein neues Strategiemodul anzulegen, klicken Sie auf „Neu erstellen“. Für das Anlegen von Strategiemodulen können Sie aus Kategorien und einzelnen Wertpapieren wählen.

In der Aktionsspalte finden Sie folgende Auswahlmöglichkeiten:

  • Details bearbeiten
  • Löschen
  • Strategie nicht mehr global für Ihre Organisation zur Verfügung stellen
  • Aktuelle Strategie mit vorletztem Stand vergleichen
  • Zusammenfassung nach Excel exportieren
  • Änderungsdokumentation – Stresstestanalyse / Kosten-Nutzen-Analyse
11.7.3 Musterdepots

Sie können sowohl manuelle Musterdepots anlegen, als auch depotbasierte.

Klicken Sie beim manuellen Musterdepot auf „Neu erstellen“.

Geben Sie einen Namen für das Musterdepot an und legen Sie die Wertpapiere und deren Anteile fest. Klicken Sie anschließend auf „Speichern“.

Sie können ebenfalls depotbasierte Musterdepots anlegen.

Klicken Sie hier ebenfalls auf Neu erstellen.

Suchen Sie nach dem Kunden, dessen Depot Sie in ein Musterdepot umwandeln möchten. Wählen Sie dieses aus und klicken Sie auf Weiter. Geben Sie anschließend einen Namen für das Musterdepot ein und klicken Sie auf Speichern.

Die hier angelegten Musterdepots können in die munio-Optimierung übertragen werden. So verwalten Sie Ihre Musterdepots nur noch an einer Stelle.

11.8 Benchmarks

In diesem Bereich können Sie beliebige Benchmarks anlegen und verwalten. Die Benchmarks können aus einzelnen oder mehreren Wertpapieren bestehen. Weitere Benchmarks entnehmen Sie unseren FAQs.

Um eine neue Benchmark anzulegen, klicken Sie auf den Button „Neue Benchmark anlegen“. Definieren Sie danach nur noch den Namen der Benchmarkt und fügen Sie einen Index hinzu, bevor Sie speichern.

Angezeigt werden Ihnen der Name und die Zusammensetzung der Benchmarks.

In der Aktionsspalte können folgende Funktionen zu finden sein:

  • Chart anzeigen
  • Bearbeiten
  • Historie
  • Löschen
11.9 Transaktionen

Auf dieser Seite können Sie die White Liste editieren. Geben Sie dazu die WKNs in der White List in das betreffende Feld ein und klicken Sie anschließend auf „Speichern“.

11.10 Beteiligungsfonds

Klicken Sie in der linken Navigationsleiste auf „Beteiligungsfonds“. Diese Seite dient der Verwaltung Ihrer geschlossenen Fonds. Diese können anschließend im Bereich Kunden, Vermögen für den Kunden hinterlegt werden.

Um einen Fond hinzuzufügen, klicken Sie auf „Neuen Geschlossenen Fond“ hinzufügen.

Füllen Sie die Daten aus und klicken Sie auf Speichern. Wurde die Beteiligung erfolgreich gespeichert, kann sie im Kundenvermögen hinzugefügt werden.

In der Aktionsspalte haben Sie die Möglichkeit, die Beteiligung zu bearbeiten, Tranchen hinzuzufügen oder den geschlossenen Fond zu löschen. Für die Beteiligungen werden Gesellschaft, Name und Beteiligungsart angezeigt.

Für die Tranchen stehen Ihnen die Aktionen „Für Bearbeitung sperren“, „Details für Tranche bearbeiten“ und „Tranche löschen“ zur Verfügung. Für die Tranchen werden Tranche, Laufzeit und Währung angezeigt.

11.11 Globale Einstellungen

Stellen Sie in diesem Bereich die globalen Einstellungen ein. Diese sind global, gelten also für die gesamte Software.

Sie können für die Bereiche „Kunden“, „Überwachung“, „Beratung“, „Sonstiges“ und „Layout der Bank anpassen“ Einstellungen vornehmen.

11.11.1 Kunden

Im Bereich Kunden können Sie die Gültigkeitsdauer der WpHG-Einstufung und der Risikotragfähigkeit-Einstufung definieren. Beachten Sie hierbei, dass der Zeitraum in Monaten eingegeben wird.

Weiterhin können Einstellungen zur Datenspeicherung, Werbeerlaubnis und zur ermittelten Risikoklasse eingestellt werden.

11.11.2 Überwachung

Im Bereich „Überwachung“ können Sie Einstellungen zu Benachrichtigungen vornehmen.

11.11.3 Beratung

Im Bereich „Beratung“ können Sie Einstellungen zur Werbeerlaubnis, zur WpHG-Einstufung, zur Risikotragfähigkeit-Einstufung, zur Einwilligung zur Datenspeicherung und zur Risikoklasse bei Minderjährigen vornehmen.

Auch eine Beschränkung für die Risikoklasse Minderjähriger wird hier angeboten.

11.11.4 Sonstiges

Im Bereich „Sonstiges“ können Sie Support E-Mail-Adresse(n) und eine Endkundenportal AGB-Adresse definieren. Zusätzlich können Sie auswählen, ob der Datumsauswahldialog nicht automatisch geöffnet wird.

11.11.5 Layout der Bank anpassen

Im Bereich „Layout der Bank anpassen“, können Sie das Banken-Logo und Farben, das Hintergrundbild des Endkundenportals und die Signatur und den Kontakt für Endkunden-E-Mails festlegen.

11.12 Statistik

Im Bereich „Statistik“ können Sie eine Statistik über einen von Ihnen gewünschten Zeitraum erstellen. Nachdem der Zeitraum eingestellt und der Button „Erstellen“ betätigt wurde, wird Ihnen ein Excel-Sheet zum Download angeboten.

Beachten Sie bitte, dass die Erstellung und der Download des Excelsheets abhängig vom ausgewählten Zeitraum einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Geben Sie zunächst Startdatum und Enddatum ein und klicken Sie dann auf „Nutzerstatistik erstellen“ oder „Reportstatistik erstellen“. Daraufhin wird Ihnen die Statistik zum Download angeboten.

11.13 Reporting Einstellungen

Im Bereich „Reporting Einstellungen“ können Sie Vorlagen für Reports definieren. Klicken Sie hierfür auf „Hinzufügen“. Wählen Sie anschließend die entsprechenden Reporting-Inhalte aus und vergeben Sie einen Namen.

Im Bereich Reporting können diese Vorlagen für den Performancereport ausgewählt werden.

In der Liste haben Sie die Möglichkeit, die Reporttemplates zu bearbeiten oder zu löschen.

11.14 Farbschema gestalten

Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit, Ihr Farbschema für munio individuell anzupassen. So können Sie die Farben für jede einzelne Kategorie und jeden Vermögenswert definieren.

11.15 Unbekannte Wertpapiere

Auf dieser Seite können Sie Wertpapierdaten erfassen. Sie können ein neues Wertpapier erfassen und ein Wertpapier laden.

Beim Erstellen eines neuen Wertpapiers müssen Sie zunächst die Stammdaten des neuen Wertpapiers festlegen und diese speichern.

Falls Sie schon Wertpapiere erstellt haben, können Sie die WKN eingeben und diese dann über „Wertpapier laden“ suchen.

11.16 Kundenpostfächer

Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit, die Freigaben für die Kundenpostfächer Ihrer Kunden zu verwalten.

Klicken Sie auf „Freigabe für Kunden hinzufügen“ und wählen Sie einen Kunden aus, insofern dies nicht schon geschehen ist.

11.17 Kundenarchiv

Kunden, die ins Archiv verschoben wurden, finden Sie hier. Wie Sie Kunden ins Archiv verschieben, lesen Sie bitte in Kapitel 3.4 nach.

Im oberen Bereich können Sie den Kunden anhand der Kundennummer, des Vornamens oder des Nachnamens suchen.

Um den Kunden aus dem Archiv zu holen, klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol. Der Kunde wird Ihnen anschließend wieder in der Übersicht angezeigt.

11.18 Limits und Datenvolumen

In dieser Übersicht sehen Sie das Datenvolumen, das Limit, die kumuliertes einmaligen Kosten und die monatlichen Kosten in einer Grafik dargestellt.

Sie haben die Möglichkeit, den Zeitraum der Anzeige durch Regler einzuschränken.

Außerdem werden Ihnen die Top 5 zum globalen Verbrauch angezeigt.

11.19 Ex-ante Kosten verwalten

„Verwaltung“ > „Ex-ante Kosten verwalten

Auf dieser Seite können Sie Kunden-Schemas und Depot-Schemas für Ihre Bank  oder Ihre Unterbanken anlegen. Klicken Sie dafür auf den jeweiligen „Hinzufügen“-Button, befüllen Sie die benötigten Angaben und speichern Sie anschließend das Schema.

Sie haben außerdem die Möglichkeit, ein bestehendes Schema zu löschen.

11.20 Robo-Advisor

Unter diesem Punkt können Sie eine manuelle Strategie festlegen. Definieren Sie dazu die einzelnen Strategien unterhalb und weisen Sie diese zu. Klicken Sie danach auf „Speichern“.

11.21 Formular-Center Dokumente verwalten

Auf dieser Seite verwalten Sie die Standardformulare für Ihre Dokumente.

Sie können für folgende Punkte ein Formular hinzufügen:

  • WpHG-Risikoprofilierungsformulare
  • Depoteröffnungsanträge
  • Freistellungsantrag
  • Unterschriftsprobenblatt
  • Eigentums- und Kontrollverhältnisse
  • Vermögensverwalterverträge
  • Geeignetheitserklärung
  • Transaktionslisten (für Geeignetheitserklärung)
11.22 Roboabrechnungen

Unter Robabrechnungen finden Sie die Robo-Abrechnungen, sortiert in die Reiter „Neu“, „Rechnung gestellt“, „Rechnung bezahlt“, „Storniert“ und „Zurückgebucht“.

Für die einzelnen Rechnungen sehen Sie die Informationen „Bank“, „Rechnungsdatum“, „Rechnungsnummer“, „Verwaltetes Vermögen“, „Anzahl Transaktionen“ und „Rechnungsbetrag“.

Über die Suche können Sie nach Rechnungen suchen.

11.23 Reporting Druckcenter

Im Reporting Druckcenter können Sie die Templates des Beraters verwalten.

Um ein neues Template hinzuzufügen, klicken Sie auf „Neues Template hinzufügen“. Bestehende Templates können bearbeitet oder gelöscht werden.

12) Sonstiges

An zahlreichen Stellen finden Sie den Button zum Aufrufen des eFonds-Portals. Falls Sie bereits Kunde bei eFonds sind, können Sie aus munio.pm von zahlreichen Stellen direkt in die entsprechenden Bereiche von eFonds abspringen. Hierfür müssen Sie sich bei eFonds nicht anmelden.

Zu eFonds bestehen zwei verschiedene Schnittstellen. Zu Einem können Sie in den Informationsbereich von eFonds abspringen, um Details zu den Produkten zu sehen. Zum Anderen werden täglich automatisch die „Bestandsdaten“ Ihres Kunden importiert und beispielsweise im Bereich „Depot“ oder „Reporting“ verarbeitet.