FAQ Topholdings

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1) Hintergrund

Die Märkte bewegen sich immer volatiler und die Einschätzung über die künftige Entwicklung der Märkte wird immer schwieriger. Im Ergebnis bedeutet dies leider oft, dass man zu spät in einen gut laufenden Markt einsteigt oder aus einem schlecht laufenden Markt aussteigt. Und obwohl das Gesamtportfoliorisiko innerhalb der gewünschten Vorgaben liegt, leidet die Rendite. Wie kann man dieses Problem mit munio.pm in Griff bekommen?

2) Verlustschwellenüberwachung

Legen Sie für das Depot eine Verlustschwellenüberwachung an. Beim Anlegen der Überwachung haben Sie die Möglichkeit, eine Informationsschwelle zu definieren.

Legen Sie die Informationsschwelle bei ca. der Hälfte der Verlustschwelle an. So werden Sie deutlich vor dem Zeitpunkt informiert, bei dem es für den Kunden kritisch wird.

Ist Ihr Kunde beispielsweise bereit 10 % Risiko einzugehen, dann setzen Sie die Informationsschwelle bei 5%. Dann werden Sie bereits informiert, wenn das Depot 5% Verlust gemacht hat.

Zudem empfehlen wir für eine bessere Überwachung die dynamische Überwachung. Wieso, sehen Sie in dieser Grafik:

Die dynamische Informationsschwelle steigt proportional an, wenn der Depotwert steigt. So werden Sie immer informiert, wenn das Depot seit seinem höchsten Stand um die definierte Schwelle gefallen ist. Anders bei der statischen Informationsstelle. Diese wird einmalig berechnet und statisch verlängert. Im oberen Beispiel sieht man, dass die statische Überwachung bisher gar nicht angeschlagen hat, während der Depotverlauf bereits unter der dynamischen Informationslinie liegt.

Vorteil unserer Überwachungen: Sie werden automatisch per E-Mail informiert, wenn eine Warnung auftritt.

3) Einzelwertüberwachung

Die Überwachung auf Depotebene ist auf jeden Fall angeraten, deckt aber Spezialfälle nicht ab. Enthält das Depot viele verschiedene Wertpapiere, können einzelne Wertpapiere stark an Wert verlieren, ohne dass man es mitbekommt, da der Verlust von gut laufenden Wertpapieren ausgeglichen wird. In solchen Fällen hilft eine Einzelwertüberwachung. Legen Sie hier feste oder dynamische Grenzen für den Wertpapierkurs fest.

Genau wie bei der Verlustschwellenüberwachung, können Sie eine statische und eine dynamische Untergrenze festlegen. Sie werden informiert, wenn das Wertpapier unterhalb dieser Grenze liegt.

Überwachen von Wertpapieren lohnt sich bei:

• Rentenfonds, deren künftiger Verlauf schwer einzuschätzen ist
• Wertpapieren, die Sie häufig empfehlen
• Wertpapieren, in die bei einzelnen Depots sehr viel investiert ist und eine geringe Streuung besteht
• volatilen Wertpapieren, die sich am Aktienmarkt orientieren
• Wertpapieren, die Sie selber schlecht hinsichtlich Rendite und Risikoverhalten einschätzen können

4) Zielrendite festlegen

Legen Sie für Ihr Depot und für Ihre Wertpapiere eine Zielrendite fest. Das bringt einen entscheidenden Vorteil: Sie nehmen Gewinne mit.

Analog zu den Verlustwarnungen können Sie Ziele festlegen. Bei der Einzelwertüberwachung ist dies durch die Obergrenze definiert.

Hat Ihr Depot seine Zielrendite erreicht, prüfen Sie, welche Wertpapiere im Depot verbleiben sollen und bei welchen Wertpapieren Sie Gewinn mitnehmen können.

Hat ein Wertpapier seine Zielrendite erreicht, prüfen Sie, wie der Markt sich aktuell verhält. Ist es besser, den Gewinn jetzt mitzunehmen oder gibt es Anzeichen für stärkeres Wachstum?

5) Gefahrenzonen

Prüfen Sie wöchentlich Ihre Wertpapiere auf Strukturbrüche. Prüfen Sie hierfür, ob sich ein Wertpapier in einer Gefahrenzone befindet. Alle Informationen zu den Gefahrenzonen und wo Sie diese finden, erhalten Sie im Bereich Hilfecenter, häufig gestellte Fragen, Best Practice im Umgang mit Gefahrenzonen.

In diesem Dokument erhalten Sie alle Informationen zu den Gefahrenzonen: wo Sie diese finden, wie sie ermittelt werden und wie sie zu interpretieren sind.

Sie finden in unseren Handbüchern und Schulungsvideos auch alle Informationen zu Verlustschwellen und Einzelwertüberwachung.