FAQ Stufen des Anlageprozesses

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1) Grundlagen für eine erfolgreiche Anlagestrategie

Grundlagen

1.) klare Definition…
• des Anlageziels,
• der Renditeerwartung,
• des Anlagehorizonts,
• der Verfügbarkeit des Geldes,
• der auf Sicht der Laufzeit maximalen Risikotoleranz,
• des Investitionsvolumens, ggf. unter Einbindung bestehender Vermögenswerte
• der steuerlichen Aspekte
• der Absicherung der Anlage gegen externe Risiken

2.) anfängliches Basisszenario festlegen
• Erwartungshaltung an Kapitalmarktentwicklung

3.) Anlagestrategie ableiten
• aus 1 und 2 resultierende Anlagestrategie

4.) bewährte Anlagen und moderne, innovative Anlagen nutzen
• Anlagestrategie mit Lösungen hinterlegen, ggf. Anforderungen und Restriktionen beachten

5.) breite Streuung
• Diversifikation (=Steuerung) über unterschiedliche Anlageklassen und Subkategorien

6.) Beziehung der Anlagen zueinander
• Korrelation (=Beziehung) unterschiedlicher Anlagen zueinander und innerhalb des Gesamtportfolios

7.) Simulation / Stresstest durchführen
• Rückwärtige Simulation anhand historischer Daten

8.) Überprüfung
• Anpassung der Anlagen und Risikoparameter
• Readjustierung / Reballancing während der Laufzeit

2) Beratungsleitfaden

B1 – 3 Minuten

„Sehr geehrter Herr Kunde,
bevor wir gemeinsam Produkte, Lösungen und Strategien erörtern , lassen Sie uns als Basis – und m. E. wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Anlagestrategie überhaupt – die Stufen im Beratungsprozess bei der Vermögensberatung erörtern.“


Zu Beginn werden wir eine klare und präzise Definition

• Ihres Anlageziels,
• Ihrer Renditeerwartung,
• Ihres Anlagehorizonts und
• der auf Sicht der Laufzeit maximalen Risikotoleranz vornehmen – wir streben zwar keinen Negativertrag an, aber was wäre z. B. nach 5 Jahren Ihre persönliche Schmerzgrenze ? – 5% oder 0%? Wichtig ist dabei auch
• das Investitionsvolumens, ggf. unter Einbindung bestehender Vermögenswerte, und
• entscheidend die steuerliche Komponente und
• die Absicherung der Anlage gegen externe Risiken. Darauf kommen wir gleich nochmal gesondert zu sprechen.

Wir sollten 2. ein anfängliches Basisszenario festlegen. Wenn wir beide z. B. von fallenden Aktienmärkten ausgehen oder bei Rentenpapieren auf Sicht der kommenden 24 Monate nur sehr geringe Ertragschancen sehen, warum sollten wir dann dort investieren? Das macht ja gar keinen Sinn.

Aus 1. und 2. leiten wir 3. eine Anlagestrategie ab und füllen diese …

als 4. Punkt mit bewährte Anlagen und modernen, innovativen Anlagen . Viele Anleger kennen – um einen Vergleich zu nutzen – nur den Golf I im Anlagenbereich, Aktien, Renten, Sparbuch. Heute fährt aber bereits der Golf VI mit Airbag, Navigationssystem, Stabilitätsprogramm, Antiblockiersystem, usw. und genau das gleich gilt für den Anlagebereich.

B2 – 2 Minuten

Dabei berücksichtigen wir…
5.) eine große Streuung (Diversifikation), aber auch
6.) die Beziehung der Anlagen zueinander und zu den Entwicklungen an den Hauptmärkten (Korrelation).

Wir führen anschließend eine
7.) Simulation / Stresstest durch und

erst wenn wir mit diesem Ergebnis zufrieden sind und das Bauchgefühl passt, können wir gewähr sein, dass alle Ihre Anforderungen erfüllt sind. Dann können wir die Investition umsetzen.

Nachdem wir Investiert haben , nehmen wir beide gemeinsam regelmäßig eine Überprüfung und Anpassung der Anlagen und Risikoparameter während der Laufzeit, ggf. Readjustierung vor. Dies können wir zu bestimmten Terminen, z. B. alle 6 Monate, durchführen.

„Herr Kunde, sind Sie mit diesem Vorgehen einverstanden?
Sehr gut, dann lassen Sie uns beginnen.“

B3 – XX Minuten

Einzelabfrage und ggf. erklärende Erläuterungen zu den Punkten 1.8.

B3 – 2 Minuten / Exkurs Simulation / Stresstest

„Sie erhalten in unserem Folgetermin eine Simulation der historischen Wertentwicklung dieses Portfolios von mir.

Hieran können wir sehen, wie sich dieses Portfolio in bestimmten Marktphasen verhalten hat.

Hieran können wir ablesen, ob Sie in der Vergangenheit jemals und egal in was für einen Zeithorizont Ihre maximale Schmerzgrenze erreicht hätten, selbst wenn Sie zum ungünstigsten Zeitpunkt eingestiegen wären.“

3) Grundlagen für eine erfolgreiche Anlagestrategie - Cross-Selling

klare Definition…
• der Absicherung der Anlage gegen externe Risiken

>
Liquidität
• Zugriff auf den Anlagebestand wegen unzureichender Liquidität

Haftungsrisiken
• Vermögensverzehr aufgrund persönlicher, beruflicher Haftungsrisiken

Berufs- / Dienstunfähigkeit, Grundfähigkeit
• Vermögensverzehr aufgrund unzureichender Liquidität und Absicherung

Pflegefallproblematik
• Vermögensverzehr aufgrund unzureichender Liquidität und
Absicherung
• Eltern / Kinder

Sonstiges, z.B. Unfall

4) Exkurs Beratungsleitfaden

B5 – 5 Minuten / Absicherung der Anlage gegen externe Risiken

„Bleibt abschließend die Anlage gegen externe Risiken abzusichern. Hierunter fallen all diejenigen Risiken, die nicht markt- oder titelspezifisch sind.

Eine unzureichende Liquiditätsgestellung kann unweigerlich dazu führen, dass der Anlagebestand vorzeitig und ggf. nachteilig angegriffen werden muss.

Im Falle einer Berufsunfähigkeit oder des Verlusts von Grundfähigkeit droht bei unzureichender Absicherung ebenso der Vermögensverzehr wie vor allem bei der Pflegefallproblematik.

Wenn Sie bedenken, dass ein guter Pflegeplatz schnell 3.500-4.000 EUR pro Monat kostet und sie aktuell noch ggf. ca.1.510 EUR vom Staat erhalten ,sind dies schnell 2.000 EUR je Monat, 24.000 EUR im Jahr, 120.000 EUR in 5 Jahren, die Sie oder ggf. die Kinder für Ihre Eltern aufbringen müssen.

Wenn man andererseits bedenkt, dass diese Absicherung bei größeren Depots lediglich ca. 1% Ertrag p.a. „kostet“, sollte man dies eindeutig tun oder ggf. den besseren Zins für diese Absicherung nutzen.“