FAQ Grenzeffizienzlinie der Beratung

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Setzen von Depots auf der Grenzeffizienzkurve in der Optimierung - Stand: 20.10.2015

Visualisierung beim Kunden: maximaler historischer Wertverlust

Gelegentlich können Abweichungen zwischen dem in der Chance-RisikoMatrix ausgewiesenen Draw Down und dem tatsächlichen historischen Draw Down im Stresstest auftreten.

Wir untersuchen mit den spezifischen Parametern der Wertpapiere (Rendite, Draw Down) die Beziehung und Gewichtung der einzelnen Positionen zueinander in einer dreidimensionalen Matrix und tragen das Ergebnis in einer zweidimensionalen Punktewolke ab.

Wir suchen anschließend nach dem stabilsten Portfolio unter den entsprechenden Vorgaben.

Die Punktewolke hat keinen idealen effizienten Rand, sondern ist eher eine zackige Mantellinie, wenn man die außen liegenden Punkte miteinander verbindet.

Es wird interpoliert und ein effizienter Rand geschaffen, der möglichst nahe an dem linken und oberen Teil Mantellinie liegt.

Wenn ich auf der effizienten Linie einen Punkt definiere, kann es daher dennoch zu einem Delta z. B. zum realen Draw Down kommen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis hält, ist natürlich umso größer, je weiter rechts der Punkt auf der Linie liegt.

Nutzung von Vergleichsmarken in der Optimierung

Praxistipps:

Zur Vereinfachung der Vorteilsargumentation beim Kunden sollten optimierte Portfolios in Abhängigkeit von der Anlegermentalität

bei klassisch strukturierten Portfolios:

• einen im Vergleich zum Bestandsdepot geringeren maximalen historischen Wertverlust (Draw Down) aufweisen und
• dieser möglichst einstellig sein

Dies kann durch setzen des Punktes auf der Grenzeffizienzlinie oder durch die Eingabe der definierten Parameter bei Verlustrisiko erfolgen.

bei Liquiditätsportfolios

• einen sehr geringeren maximalen historischen Wertverlust (Draw Down) aufweisen

Dies lässt sich u. a. über die Anlageklassen Einmalbeitragspolicen, defensive Mischfonds, z. T. CEF, erzielen.

Zur Vereinfachung der Vorteilsargumentation beim Kunden sollten optimierte Portfolios in Abhängigkeit von der Anlegermentalität generell im Vergleich zu seinem Bestandsportfolio

• einen möglichst geringeren maximalen historischen Depotwertverlust und
„…es ist gelungen Ihr Risiko deutlich zu reduzieren…“
„…das Risiko ist dabei nahezu unverändert…“

• nach Möglichkeit eine höhere hsitorische Rendite aufzuweisen
„…dabei konnte zudem noch die historische Rendite erhöht werden…“

Die Zielzone für mögliche Optimierungspunkte wird daher:
• bei klassischen Depots häufiger links oberhalb des Bestandsdepots,
• bei Liquidiätsdepots rechts oberhalb des Bestandsdepots liegen.

Häufig weist die Grenzeffizienzkurve einen „Knick“ in der Chance-Risiko-Relation auf. Dies ist in der Regel ein sehr interessanter Optimierungspunkt.

Häufig weist die Grenzeffizienzkurve einen „Knick“ in der ChanceRisiko-Relation auf. Dies ist in der Regel ein sehr interessanter Optimierungspunkt.

Zur Änderung des Portfolios auf den gewünschten Punkt auf dem effizienten Rand klicken (nicht schieben). Die Portfoliozusammensetzung wird entsprechend angepasst, um diesen Punkt mit den Anlagen im Optimierungsuniversum generieren zu können.

1.) Das durch munio mit den vorgegebenen Vermögenswerten optimierte Depot weist eine höhere Rendite, aber auch ein leicht höheres Risiko aus, als das Bestandsportfolio.

2.) Durch Klicken auf den gewünschten Punkt auf dem effizienten Rand kann ein neues optimiertes Portfolio geschaffen werden.

3.) Durch Eingabe des gewünschten Verlustrisikos / der Rendite in die Felder kann ein neues optimiertes Portfolio geschaffen werden.

4.) Zusammensetzung für die Analyse vormerken

4.) Bezeichnung für die Vormerkung der Analyse eingeben

Optimiertes Portfolio mit gleichem historischen Risiko, aber deutlich gesteigerter historischer Rendite.

Optimiertes Portfolio mit gleicher historischer Rendite, aber deutlich geringerem historischen Risiko.

Optimiertes Portfolio mit höherer historischer Rendite und deutlich geringerem historischen Risiko.