FAQ Best Practice im Umgang mit Gefahrenzonen

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Was sind Gefahrenzonen?

Mit den Gefahrenzonen zeigen wir, dass sich ein Wertpapier aktuell in einer fallenden Phase befindet. Befindet sich ein Wertpapier in der Gefahrenzone, sollten Sie es beobachten, um ggf. rechtzeitig zu handeln und den Kunden vor weiteren Verlusten zu schützen.

Wie werden Gefahrenzonen ermittelt?

Die Gefahrenzonen werden rein aus mathematischen Kennzahlen gebildet. Es sind keine vertriebsgesteuerten Signale.

Wir berechnen für das Wertpapier die Volatilität in einem festgelegten Zeitraum und dazu den Maximum Drawdown. Weiterführende Informationen zu den Kennzahlen entnehmen Sie bitte unserem Handbuch zu den Risikokennzahlen.

Die Zeiträume werden pro Wertpapier individuell gestaltet, sodass die Signale die größte Aussagekraft erreichen. In der Regel wird mit 250 Tagen gerechnet.

Übersteigt der Maximum Drawdown die Volatilität, dann befindet sich das Wertpapier in einer Gefahrenzone.

Wie erkenne ich, dass ein Wertpapier in einer Gefahrenzone ist?

Befindet sich ein Wertpapier des Kundenvermögens in der Gefahrenzone, dann sehen Sie das anhand des Feuer-Symbols.

Um zu sehen, welches Wertpapier sich in der Gefahrenzone befindet, gehen Sie auf Depot bearbeiten oder Depot anzeigen und dort in den Reiter Bestand. Dort sehen Sie dann die Wertpapiere die aktuell in der Gefahrenzone sind. Diese sind ebenfalls mit einem Feuer-Symbol gekennzeichnet.

Über das Chart-Symbol können Sie sich den Wertpapierchart mit Gefahrenzonen anzeigen lassen.

Auf dieser Basis können Sie nun überprüfen, ob bei dem Wertpapier Handlungsbedarf besteht.

Ein Wertpapier ist in der Gefahrenzone. Was soll ich tun?

Die Zonen sind keine Handelssignale und fordern nicht zum Verkauf auf. Es soll ein Hinweis sein, dass das Wertpapier in nächster Zeit genauer beobachtet werden soll, um große Verluste zu vermeiden.

Das Wertpapier ist in der Gefahrenzone, dennoch empfiehlt mir munio, das zu kaufen. Wie passt das zusammen?

Die beiden Systeme sind voneinander zu unterscheiden. Die munio-Optimierung bezieht in die Auswahl der Wertpapiere die komplette Kurshistorie ein. Wenn diese kürzer als 20 Jahre ist, wir das Wertpapier verlängert. Auf Basis dieses Kurses werden die Kennzahlen für die Optimierung ermittelt.

Die Ermittlung der Gefahrenzonen erfolgt in einem anderen Zeitraum auf Basis von nicht verlängerten Kursen und anderen Kennzahlen. Die Systeme unterscheiden sich demnach und können nicht miteinander verglichen werden.