Digitale Vermögensverwalter: Das sind empfehlenswerte Robo-Advisors

Thursday, der 3. December 2020
DSER
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Robo-Advisor sollen wenig kosten und eine gute Wertentwicklung liefern. Das klappt aber längst nicht immer. Anleger sollten vor allem auf die Gebühren achten.

Köln Wer sein Geld professionell verwalten lassen will, braucht dafür nicht unbedingt einen Vermögensverwalter oder einen Fondsmanager: Anleger können ihr Kapital auch einem Robo-Advisor anvertrauen. Dieser investiert das Kundenkapital automatisiert, oft mithilfe von Algorithmen. In den vergangenen Jahren sind in Deutschland zahlreiche solcher Anbieter auf den Markt gekommen.

Mittlerweile können Anleger zwischen rund 30 verschiedenen Robos wählen. Diese bieten zwar im Kern dieselbe Dienstleistung an. Doch vor allem bei den Kosten unterscheiden sie sich deutlich.

Die FMH-Finanzberatung hat für das Handelsblatt 24 Robo-Advisors analysiert, ihre Leistungen und Preise verglichen. Wirklich schlecht abgeschnitten hat dabei demnach keiner. Andererseits konnten nur wenige Anbieter die Spitzennote „sehr gut“ erringen. Unter den Anbietern, die das ihnen anvertraute Kapital je nach Marktumfeld aktiv strukturieren, bekam sogar nur ein einziger die beste Bewertung: Smavesto, der digitale Vermögensverwalter der Sparkasse Bremen.

Um die Investmentleistungen der Robos vergleichen zu können, schauten sich die FMH-Experten die Wertentwicklung ihrer ausgewogenen Anlagestrategien – also mit ähnlich hohem Anteil Aktien und Anleihen – an. Smavesto konnte sich in diesem Punkt klar von der Konkurrenz absetzen. Von September 2019 bis August 2020 legte die ausgewogene Strategie des Bremer Anbieters um 10,22 Prozent an Wert zu. Das Pendant des Kölner Konkurrenten Investify, der bereits drei Jahre länger am Markt ist, schaffte in dem Zeitraum gerade einmal 1,4 Prozent Wertzuwachs.

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